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Betreuungskraft nach §53c SGB XI

Inhalt

Aufgaben der zusätzlichen Betreuungsfachkräfte nach §87b SGB XI
Die zusätzlichen Betreuungskräfte sollen die betroffenen Pflegeheimbewohner betreuen und aktivieren. Als Betreuungs- und Aktivierungsmaßnahmen kommen Maßnahmen und Tätigkeiten in Betracht, die das Wohlbefinden, den physischen Zustand oder die psychische Stimmung der betreuten Menschen positiv beeinflussen können.
Die Aufgabe der zusätzlichen Betreuungskräfte ist es, die betroffenen Heimbewohner zum Beispiel zu folgenden Alltagsaktivitäten zu motivieren und sie dabei zu betreuen und zu begleiten:
Malen und Basteln, handwerkliche Arbeiten und leichte Gartenarbeiten, Haustiere füttern und pflegen, Kochen und backen, Anfertigung von Erinnerungsalben oder -ordnern, Musik hören, musizieren, singen, Brett- und Kartenspiele, Spaziergänge und Ausflüge, Bewegungsübungen und tanzen in der Gruppe, Besuch von kulturellen Veranstaltungen, Sportveranstaltungen, Gottesdiensten, und Friedhöfen, Lesen und Vorlesen, Fotoalben anschauen, etc.
Die Betreuungskräfte sollen den Pflegeheimbewohnern für Gespräche über Alltägliches und ihre Sorgen zur Verfügung stehen, ihnen durch ihre Anwesenheit Ängste nehmen sowie Sicherheit und Orientierung vermitteln.

Ausbildungsinhalte

Die Ausbildungsinhalte richten sich nach den vom Bundesministerium für Gesundheit genehmigten bundeseinheitlichen Richtlinien mit der Genehmigung des Bundesministeriums für Gesundheit am
1. Januar 2015.

Inhalte Basiskurs:

  • Grundkenntnisse der Kommunikation und Interaktion

  • Grundkenntnisse über Demenzerkrankungen, psychische Erkrankungen, etc.

  • Grundkenntnisse der Pflege und Pflegedoku-mentation

  • Beurteilung der wechselseitigen Abhängigkeiten von Pflege und Betreuung

  • Erste Hilfe, Verhalten bei Notfall
  • Inhalte Aufbaukurs:

  • Vertiefen der Kenntnisse und Methoden über das Verhalten, die Kommunikation und die Umgangsformen mit Betreuungsbedürftigen

  • Rechtskunde

  • Hauswirtschaft und Ernährungslehre

  • Beschäftigungsmöglichkeiten und Freizeitges-taltung für Menschen mit Demenzerkrankungen

  • Bewegung für Menschen mit Demenz

  • Kommunikation und Zusammenarbeit mit den an der Pflege Beteiligten
  • Die Weiterbildung ist über die Agentur für Arbeit und weitere Kostenträger (z.B. Rentenversicherungsträger, BFD) förderbar. Weitere Informationen erhalten Sie von Ihren Kostenträgern.
    DAA-Prüfung

    Dauer: mehr als 1 Monat bis 3 Monate

    Voraussetzung: Zukünftige Betreuungsfachkräfte sollten vor allem Freude an der Zusammenarbeit mit Menschen empfinden. Weitere wichtige Eigenschaften -vor allem in der Zusammenarbeit mit älteren kranken Menschen- sind Geduld und Einfühlungsvermögen.

    Förderungsart
    Bildungsgutschein (nach AZAV) i
    Sonstiges Merkmal
    Betreuungskraft () i

    Zielsicher planen!

    Mit unserer Standortbestimmung können Sie schrittweise alle Punkte zusammenstellen, die für Ihre zielsichere Planung wichtig sind.

    Zur Standortbestimmung

    Öffentliche Förderprogramme

    Die Teilnahme an Weiterbildung kann durch öffentliche Förderprogramme und gesetzliche Regelungen unterstützt werden.

    Regelungen und Programme

    Für Unternehmen

    Die berufliche und betriebliche Weiterbildung stellt eine wichtige Säule der Fachkräftesicherung in Rheinland-Pfalz dar.

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    Über uns

    Das Weiterbildungsportal Rheinland-Pfalz ist ein Angebot des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz und des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz.

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