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Konzept FBL Klein-Vogelbach Functional Kinetics „Untersuchen und Behandeln“

Inhalt

Die FBL Klein-Vogelbach Functional Kinetics ist eine aktive Bewegungstherapie. Sie bietet die Grundlage und Tools für eine ganzheitliche funktionelle Behandlung. Die wieder gewonnene und evtl. veränderte Bewegung wird in das individuelle Bewegungsverhalten integriert. Die Patienten lernen, selber Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen und sich selektiv und differenziert zu bewegen. Therapeuten entwickeln mit dem Patienten das für ihn passende Trainingsprogramm und erklären Zusammenhänge zwischen Schmerz und Fehlbelastung.

Inhalte

Die FBL Klein-Vogelbach Functional Kinetics befähigt Physiotherapeuten, das Bewegungsverhalten des Menschen zu beobachten, detailliert zu beschreiben und mit Hilfe von geeigneten Maßnahmen zu verändern. Das Konzept bietet dem Therapeuten eine Vielzahl von Tools wie:

Beobachtbare Kriterien zur Beschreibung von Haltung und Bewegung
Beobachtbare Kriterien zur Untersuchung von Alltagsaktivitäten, wie z.B. das Gehen sowie Kriterien zur Untersuchung von berufsspezifischen Bewegungen, z.B. Musizieren
Manipulativ-didaktische Techniken (hubfreie Mobilisation, widerlagernde Mobilisation, Mobilisierende Massage), der Patient wird von Anfang an aktiv miteinbezogen und nicht „nur“ behandelt, das Konzept geht von hands-on zu hands-off.
Therapeutische Übungen mit und ohne Ball, ein unendlicher Fundus für die tägliche Arbeit in der Rehabilitation und Prävention. Die Funktion einzelner Körperabschnitte wird im Hinblick auf die Bedürfnisse im Alltag trainiert, bei der Wahl der Übung steht die Alltagsrelevanz im Vordergrund.
In vielen Übungen wird das Lernziel reaktiv erreicht und der Transfer in ein ökonomisches Bewegungsverhalten wird geprägt.
Die Übungen sind nicht nur ein Behandlungs- sondern auch ein Testinstrument für den Therapeuten, um Fortschritte beurteilen zu können.
Ein Analysenkonzept für Übungen, das jedem Therapeuten ermöglicht, Übungen zu konzipieren und anzupassen. Es gibt keine Übungsschemata, sondern die Übungen werden individuell eingesetzt und angepasst.
Analytisches Denken, das dem Therapeuten hilft, verschiedene therapeutische Techniken sinnvoll zu kombinieren und einzusetzen.
Die Grundlage für die Arbeit mit dem Patienten bildet die Untersuchung, in der die Abweichungen von der hypothetischen Norm erfasst werden und deren Auswertung das „funktionelle Problem“ beschreibt. Der Therapeut bestimmt aufgrund der gefundenen Defizite und Ressourcen, welche Anforderungen er dem Patienten zumuten kann und will. Er entscheidet sich für den Einsatz bestimmter manipulativ-didaktischer Techniken und therapeutischer Übungen, die an Konstitution und Kondition immer wieder angepasst werden müssen. Während der Behandlung wird konsequent überprüft, ob die Behandlungsziele erreicht werden. Der Patient soll lernen, sein funktionelles Problem zu verbessern oder möglichst ökonomisch damit umzugehen. So findet er zu einem ökonomischen Bewegungsverhalten zurück.

Für wen FBL?

Das Konzept bietet Geeignetes für all die Interessenten, die:

sich als Begleiter, Unterstützer und Anleiter ihrer Klienten verstehen und diesen Raum geben möchten, ihr Bewegungsverhalten selbst zu entdecken und evtl. zu verändern.
anhand definierter Beobachtungskriterien Haltung und Bewegung individuell beurteilen, analysieren und verstehen möchten.
glauben, dass nachhaltig wirkende Instruktion von Bewegungstraining, das leicht in den Alltag eingebaut werden kann, ihren Klienten Nutzen bringen. Sie können lernen, ihr Instruktionsverhalten zu verbessern.
Übungen und Techniken kennenlernen und problemorientiert anwenden möchten.
oft klagen: »ich seh’ das nicht«. Sie können lernen, ihre Beobachtungsfähigkeit zu verbessern.
Der Therapeut lernt:

ganzheitliche Beobachtung und Interpretation von Haltung und Bewegung
genaue Notation/Dokumentation und vereinfachte Kommunikation
detaillierte Analyse des Bewegungsverhaltens anhand klar definierter Beobachtungskriterien
didaktisch/Methodisches Instruktionsverhalten und Eingehen auf unterschiedliche Lerntypen
Schulen von unterschiedlichen Wahrnehmungspotenzialen des Klienten
verständliches Anleiten der Klienten zu motorischem Lernen und selbstständigem Üben
partnerschaftliches Arbeiten mit den Klienten auf emotional positiver Ebene
therapeutisches Training und Techniken für Klienten aller Fachbereiche, die den Klienten in die Therapie einbeziehen und seine Selbstwahrnehmung verbessern
Kompatibilität mit anderen Behandlungskonzepten
Kontrollmechanismen für das Bewegungsverhalten der Klienten
Kurskonzept FBL Functional Kinetics

Zugangsberechtigt sind Physiotherapeuten, Ärzte und andere Berufsgruppen.

Viele Grundausbildungen für Physiotherapie integrieren Inhalte der FBL Klein-Vogelbach Functional Kinetics in ihre Curricula. In den berufsbegleitenden Kursen können Sie diese Inhalte einerseits vertiefen und andrerseits durch Vernetzung mit Anwendungen in der Praxis verknüpfend erweitern. Besonders in den „Hands on - Hands off“ Kursen werden die Kenntnisse und Fähigkeiten mit den Erfahrungen der Teilnehmenden weiterentwickelt.

Interessenten mit keinen bzw. geringen Vorkenntnissen im Konzept wird der Kurs: „Untersuchen und Behandeln“ empfohlen.
Alle anderen können auch direkt in den Kurs: „Hands on - Hands off“ starten.
Der Kurs "Hands on - Hands off“ baut z.T auf den Inhalten des Kurses „Untersuchen und Behandeln“ auf und ist u.U. auch für Teilnehmer mit (schulischen) Vorkenntnissen interessant.

Konzept FBL Klein-Vogelbach Functional Kinetics
„Untersuchen und Behandeln“
Kursinhalte:
Allgemeine Grundlagen
Funktionelles Messen
Aktivitätszustände
Systematische Bewegungsanalyse
Untersuchung / Status
Testbatterie
Strategien der Behandlung/Therapie
Instruktion / motorisches Lernen
Behandlungstechniken
Das myofasziale System im Bewegungsverhalten
Therapeutische Übungen
Ballübungen
Weniger

Das Portal

Das Weiterbildungsportal bietet Ihnen einen Überblick über die Weiterbildungsangebote in ganz Rheinland-Pfalz, schwerpunktmäßig aus den Bereichen der allgemeinen und beruflichen Weiterbildung. Es ist ein Angebot des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung Rheinland-Pfalz und des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz.

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Beschäftigte in Rheinland-Pfalz haben das Recht, sich bis zu zehn Tage in zwei Jahren von der Arbeit freistellen zu lassen, um sich beruflich oder gesellschaftspolitisch weiterzubilden. Sie erhalten in dieser Zeit weiter ihr reguläres Gehalt und müssen dafür keinen Urlaub nehmen! Weitere Informationen und alle Veranstaltungen, für die eine Freistellung möglich ist, finden Sie über den folgenden Link.

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Die berufliche und betriebliche Weiterbildung stellt eine wichtige Säule der Fachkräftesicherung in Rheinland-Pfalz dar.

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