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Jüdisches Leben in Deutschland nach 1945 Kooperation mit dem Förderverein für jüdisches Gedenken Frankenthal

Inhalt

Um 1900 lebten in Frankenthal 371 Juden unter 16.899 Einwohnern. Nach dem Mord an rund 6 Millionen jüdischen Frauen, Männer und Kindern war Johanna Roth die einzige Jüdin, die in Frankenthal den Krieg überlebte. Aus der Deportation in Frankreich kamen Frieda Plaut und Josef Weil. Johanna Roth verkaufte in Abstimmung mit anderen Juden in der Pfalz 1948 die durch Bomben zerstörte Synagoge in der Glockengasse für 12 Mark pro Quadratmeter an die Stadt Frankenthal. Josef Weil starb 1953, Johanna Roth 1954 und Frieda Plaut 1957. Sie wurden auf dem neuen jüdischen Friedhof in Frankenthal begraben.Der Neuanfang jüdischen Lebens in Deutschland nach dem Ende der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft war alles andere als selbstverständlich. Viele Jüdinnen und Juden weltweit standen diesem Wunsch im Land der Täter ablehnend gegenüber. Dennoch kam es kurz nach dem Zweiten Weltkrieg wieder zum Aufbau von Gemeindestrukturen in beiden deutschen Staaten.Mit zahlreichen Fotos dokumentiert der Vortrag die Entwicklung bis heute.Bis Ende der 1980er-Jahre lebten in den jüdischen Gemeinden in Westdeutschland rund 30.000 Juden, in der DDR war es nur noch ein paar hundert. Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion wanderten ab den 1990er-Jahren rund 190.000 Juden aus diesen Gebieten in das wiedervereinte Deutschland ein und trugen damit zu einem Aufblühen jüdischen Lebens bei. Persönliche Kontakte mit den in vielen Städten lebenden Juden blieben allerdings auch in Frankenthal eher die Ausnahme. Auch in der Auseinandersetzung mit dem Holocaust bleiben die Aktiven oft unter sich.Die jüdischen Identitäten und Lebensentwürfe sind vielfältig. Ebenso wie in den anderen Religionen entwickeln sich auch hier unterschiedliche Ergebnisse bei der Auslegung der Schriften. In Deutschland leben zurzeit rund 91 000 Juden.Der auch nach 1945 nicht verschwundene Antisemitismus bedroht nicht nur die jüdischen Menschen und ihre Einrichtungen. Neben öffentlichen Beleidigungen und Diffamierungen kommt es dabei immer wieder zu tätlichen Übergriffen. Der aktive Einsatz der Demokraten gegen diese Entwicklungen ist dringend nötig.Eintritt frei. Eine Anmeldung ist erforderlich.

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