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Förderung der phonologischen Bewusstheit als integrierter Teil in der Aussprachetherapie

Inhalt

Förderung der phonologischen Bewusstheit als integrierter Teil in der Aussprachetherapie

mit Birgit Müller-Kolmstetter MA, Lehrlogopädin

Im Vorschulalter entwickeln sich Vorläuferfähigkeiten für einen erfolgreichen Schriftspracherwerb.
Als wesentlich gilt dafür die phonologische Bewusstheit.

Bei Kindern mit Aussprachestörungen (phonetische u./o. phonologische Störungen) entwickeln sich die Fähigkeiten der phonologischen Bewusstheit häufig verzögert oder unzureichend. Dadurch erhöhen sich die Risikofaktoren für eine LRS für diese Kinder. Um ihnen einen möglichst guten Start in den Schriftspracherwerb zu ermöglichen, kann die logopädische Therapie im Vorschulalter einen wichtigen Beitrag leisten und präventiv
wirken.

Neben der Therapieplanung für die Aussprachestörung sollte daher die Förderung der phonologischen Bewusstheit in den Therapieverlauf einbezogen werden.

In diesem Seminar werden sowohl theoretischen Grundlagen der phonologischen Bewusstheit als auch der Aussprachestörungen erläutert.

Thematisiert werden Verfahren zur Diagnostik (v.a. Screening-Verfahren), die unterschiedlichen Therapiekonzepte für Aussprachestörungen und Möglichkeiten, die phonologische Bewusstheit zu fördern. Großen Raum nimmt die praktische Umsetzung ein: Schwerpunkt ist hierbei die Verknüpfung der phonologischen Bewusstheit mit der Therapie von phonetischen und phonologischen Störungen bei Vorschulkindern. Möglichkeiten, die Förderung der exekutiven Funktionen (v.a. Flexibilität und Inhibition) in die Therapie zu integrieren, werden ebenfalls aufgezeigt.

Es wird eine Fülle von Spielideen und Therapiematerialien vorgestellt, mit denen Sie Ihren Therapiealltag bereichern können.

""Referentin""
""Birgit Müller-Kolmstetter M.A.""

Lehrlogopädin, med. Fakultät des Universitätsklinikums Erlangen
Birgit Müller-Kolmstetter schloss ihre Ausbildung zur Logopädin 1993 in Erlangen ab. Anschließend arbeitete sie drei Jahre in der Frühförderung und der schulvorbereitenden Einrichtung der Lebenshilfe und in einer logopädischen sowie einer phoniatrischen Praxis.

Seit 2001 ist sie als Lehrlogopädin am Bachelor-Studiengang für Logopädie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg im Fachbereich Kindersprache
(morphosyntaktische Störungen, Aussprachestörungen, auditive Wahrnehmungsstörungen, Störungen des Schriftspracherwerbs und Sprachentwicklungsbehinderung) und im Fachbereich neurologische Störungen (Aphasie, Sprechapraxie) tätig.

Den Masterstudiengang der Erwachsenenbildung an der TU Kaiserslautern schloss sie 2016 ab.

""Zielgruppe""

Logopäd(inn)en, Sprachtherapeut(inn)en, Linguist(inn)en, Heilpädagog(inn)en,
Ergotherapeut(inn)en, Erzieher(inn)en und angrenzende Berufsgruppen,
Schüler(innen) der aufgeführten Berufsgruppen ab dem zweiten Ausbildungsjahr
oder Semester.

""Termin""

Freitag, 31. März 2023 13.00 – 18.30 Uhr
Samstag, 01. April 2023 09.00 – 16.30 Uhr

Kursgebühr: 285,- Euro Fortbildungspunkte: 14

Begrenzte Teilnehmer(innen)zahl bis 16 Personen

Abschluss
Logopäde/in (Ausbildung, Berufsfachschule, PrüfO vom 15.08.19) i
Unterrichtsart
Präsenzunterricht
Sonstiges Merkmal
rollstuhlgerecht

Termine

Für dieses Angebot ist momentan eine Zeit bzw. Ort bekannt:

ZeitenArtPreisOrtBemerkungen
31.03.23 - 01.04.23 13:00 - 16:30 Uhr WE Wochenende
Fr. und Sa.
285  IFF Saar-Pfalz
66877 Ramstein-Miesenbach

max. 16 Teilnehmer

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