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Jugend.Medien.Sexualität

Inhalt

Aktuelle Herausforderungen für die Begleitung von Kindern und Jugendlichen

Im Internet lässt sich seit Jahren Pornographisches einfach, kostenlos und anonym konsumieren – historisch einmalig niederschwellig. Millionen von Videos werden von Abermillionen Nutzerinnen und Nutzern angesehen, Jugendliche leider nicht ausgenommen.
Darüber, welchen Einfluss dies auf die psychosexuelle Entwicklung von Heranwachsenden hat/haben wird, gibt es sehr unterschiedliche Meinungen und Befunde.

In sexualpädagogischen Angeboten kommt es darauf an, sich mit diesen Themen angemessenen auseinanderzusetzen, also es weder zu verharmlosen noch besonders zu dramatisieren.

Folgende Fragen sind dabei zu beantworten:
• (Wann) können sexualitätshaltige Medieninhalte Heranwachsende „ethisch desorientieren“?
• (Wie) gefährden sexualitätshaltige Medien die psychosexuelle Entwicklung?
• Was ist nur unverantwortliche Sensationsmache? Gibt es heute eine neue Dimension der medialen Präsenz gezeigter Sexualität im Alltag der Heranwachsenden, die zu entsprechenden pädagogischen Reaktionen herausfordert?
• (Wie) könnte sexualpädagogisches Bemühen im Umgang mit gezeigter Sexualität Jugendliche erreichen und zu ihrer Stärkung im Umgang mit „Sex-Medien“ beitragen?

Das Seminar dient der Aufklärung, wie sich Sexualität aktuell in den Medien darstellt und wie sie dort Kindern und Jugendlichen entgegenkommt. Sachgerecht und alltagsbezogen werden medien- und sexualpädagogische Reaktionen für die jeweiligen pädagogischen Handlungsfelder vorgestellt und erwogen; angemessenes, also wirkungsvolles methodisches Vorgehen für präventives Handeln wird gemeinsam diskutiert:

• Wie begegnet Sexualität Jugendlichen in den Medien?
• Wie ist meine eigene Haltung gegenüber gezeigter Sexualität, Jugendleben und Medienentwicklung?
• Mediale Nutzungsrealitäten, Gefährdungspotentiale und Umgangskompetenzen bei Kindern und Jugendlichen: Untersuchungen und Beobachtungen
• Ergebnisse der Medienwirkungsforschung
• Die Rechtslage zu Pornografie und Jugendschutz in den Medien
• Welche Handlungskonsequenzen sind zu erwägen und Eltern wie Heranwachsenden zu empfehlen? Wie geht erfolgreich und nachhaltig eine „Förderung von Mediennutzungskompetenz“ bei Kindern und Jugendlichen?

Kursleitung: Kai Müller, Diplom-Pädagoge und Sexualpädagoge (isp), Koblenz

Unterrichtsart
Präsenzunterricht

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