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15. Interreligiöses Gespräch: In Würde sterben - aber wie?

Inhalt

15. Interreligiöses Gespräch: In Würde sterben - aber wie? Zur Debatte über die Sterbehilfe
In Würde sterben - aber wie? Zur Debatte über die Sterbehilfe

"So, nach dieser Herz-OP ist ihr Herz jetzt wieder top fit und wird wohl noch schlagen, wenn sie längst tot sind" - eine nett gemeinte Aussage eines Arztes nach einer schwierigen OP. Die Patientin hat es aber eher verunsichert. Gewiss ist sie dankbar, dass sie sich im Hinblick auf ihr Herz keine Sorgen mehr machen muss - und doch war sie in einem Alter, in dem man ja doch Sterben vor Augen hat. Wie würde das jetzt noch gehen?

Eine kleine Begebenheit, die zeigt, dass der medizinische Fortschritt wirklich enorm ist. Doch dieser Fortschritt wirft dann auch neue Fragen und Ängste auf. Wenn das Leben immer wieder bewusst verlängert wird, liegt es dann an einem selbst auch zu sagen, wann dann und vor allem wie irgendwann auch einmal Schluss ist? Viele Menschen haben Angst, am Ende nur noch durch irgendwelche Maschinen am Leben gehalten zu werden und nicht sterben zu können. Patientenverfügungen und ein gutes Gespräch mit dem Hausarzt helfen da weiter. In den letzten Monaten hat die Diskussion über das selbstbestimmte Sterben und die aktive Sterbehilfe wieder an Fahrt aufgenommen. Das Bundesverfassungsgericht hat mit seiner Entscheidung zur "geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung" die Debatte weiter befeuert.

Nun herrscht in den Religionen eigentlich ein guter Konsens, dass das Leben auf Gott zurückgeht und damit letztlich ein Geschenk ist, über das der Mensch nicht so einfach verfügen sollte. Früher durften Menschen, die sich selbst das Leben genommen hatten, z.B. nicht auf den öffentlichen Friedhöfen beigesetzt werden. Das ist heute anders und trotzdem haben religiöse Gruppen weiterhin Vorbehalte gegenüber der aktiven Sterbehilfe. Und doch kommt aus dieser Richtung auch das Signal, dass man Menschen in ihrem Wunsch nach Sterben weiterhin begleiten will und dass auch kein Recht der Medizin auf Lebensverlängerung besteht.

Deswegen laden wir im diesjährigen Gespräch Vertreterinnen und Vertreter der großen Religionsgruppen in unserer Stadt ein, um miteinander über Chancen und Grenzen der Sterbehilfe zu sprechen. Erfahrungen der mobilen Hospizdienste werden den Einstieg bilden und so Fragestellungen und Herausforderungen formulieren, die wir dann auf dem Podium diskutieren w

Termine

Für dieses Angebot ist momentan eine Zeit bzw. Ort bekannt:

ZeitenArtPreisOrtBemerkungen
30.09.21 19:30 - 21:45 Uhr Abends
Do.
5  Freidhof 11
55411 Bingen
D

max. 70 Teilnehmer



Referent/in: Dekan Olliver Zobel

Treffen: 1

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