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Webinar: Aktuelle Änderungen im Zoll- und Außenwirtschaftsrecht zum Jahreswechsel 2020/2021

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Inhalt

Vorläufige Inhalte: Außenhandel allgemein I BREXIT I Zollrecht allgemein I INCOTERMS® 2020 I ATLAS I Umsatzsteuer I Warenursprung und Präferenzen I Außenwirtschaftsrecht I Innerbetriebliche Organisation der (Verfahrens)Abläufe I Einfuhrbestimmungen Merkblätter und Hilfestellungen für die Praxis
… alle aktuellenÄnderungen werden aufgegriffen, erläutert und bewertet - abgestellt auf IhreBedürfnisse im Tagesgeschäft. Im Anschluss an diese Veranstaltung werden Sie die (Ver)Änderungen, fokussiert auf die individuellen Belange IHRES Unternehmens, umsetzen können. Die veranstaltungsbegleitenden Unterlagen dienen dazu als Hilfestellung und Orientierung.
Der Jahreswechsel 2020/2021 wirdüberschattet durch Covid-19/Corona, was bereits seit dem Frühjahr 2020 zu diversen Auswirkungen und Schutzmaßnahmen geführt hat. Daher ist es wichtig, dass bei allen Veranstaltungen zur Themenreihe\'AktuelleÄnderungen im Zoll- und Außenwirtschaftsrecht\' die Hygiene- und insbesondere die Abstandregeln beachtet werden! Dies führt dazu, dass in die Räumlichkeiten für die Veranstaltung deutlich weniger Personen Einlass finden dürfen - es ist anders als gewohnt! Alle Vorgaben füröffentliche Veranstaltungen werden agesaktuell berücksichtigt - dies ist für unser aller Gesundheit die oberste Prämisse! Aufgrund der weltweiten Ausbreitung von Covid-19 hat die Weltgesundheitsorganisation am 11.03.2020 die Verbreitung des Virus zur Pandemie erklärt. Die Corona-Pandemie hat extreme Auswirkungen auf den internationalen Warenverkehr und damit die globale Wirtschaft. Hiervon betroffen sind neben der deutschen/EU-Wirtschaft selbst auch einige der wichtigsten Handelspartner Deutschlands, was zu einem deutlichen Einbruch der Ein- und Ausfuhren seit April 2020 geführt hat. Seit Aufzeichnung der Wirtschaftsdaten 1950 hat es niemals einen größeren Einbruch gegeben als im Jahr 2020! Läuft die Produktion in vielen Ländern wieder an, kommen aktuell erhebliche transportbedingte Einschränkungen zum Tragen, die ein schnelles Wirtschaftswachstum ebenfalls verhindern. Steter Tropfen höhlt den Stein - langsam nimmt die Wirtschaft wieder Fahrt auf, was auch zu Wachstum im Bereich des internationalen Geschäfts führt. Gerade in angespannten Situationen sichern zoll- und ursprungsrechtliche Verfahrensvereinfachungen eine schnelle Reaktion auf (außen)wirtschaftsrechtliche Anforderungen, die Verantwortung lastet hierbei aber auf den Schultern des Unternehmens und der Mitarbeiter/innen. Daher gilt es um so mehr, anstehende (Ver)Änderungen in den betrieblichen Tagesablauf zu implementieren, um Fehler zu vermeiden! Sind Postsendungen mit Werten unter 150€  ab dem 1.1.2021 elektronisch anzumelden, so hat dies deutliche Auswirkungen auf den Bereich E-Commerce. Aktuell sind Sendungen bis zu 150€ in der Regel zollfrei, allerdings nur bis 22€ (einfuhr)umsatzsteuerfrei. Stehen zum Jahreswechsel 2020/21 die typischenÄnderungen von statistischen Warennummern an - nunmehr die 4. Anpassung auf Basis des Harmonisierten Systems 2017 -, zeichnen sich dieÄnderungen der nächsten Revision des Harmonisierten Systems zum 1.1.2022 ab - (Ver)Änderungen an 351 Stellen. Neben neuen Definitionen wie\'Smartphones\' oder\'Flat panel display modules\' hält der Gedanke der Nachhaltigkeit Einzug in zolltariflicheÜberlegungen, dies u.a. durch Schaffen einer neuen Position 8549 für elektrischen und elektronischen Abfall und Schrott. DieseÄnderungen müssen in 2021 innerbetrieblich umgesetzt werden, da betroffenen Waren ggf. völlig anders einzureihen sind - Ausblick auf dieÄnderungen/Anpassungen und Ergänzungen in 7. Auflage des HS 2022 zum 1.1.2022. Mit dem ATLAS-Release Einfuhr 9.0 und unterstützt durch Ausfuhr-AES 2.4 können Unterlagen und Stellungnahmen elektronisch und damit medienbruchfrei zwischen Zollverwaltung und Beteiligten ausgetauscht werden. Hierfür bedarf es allerdings einer zertifizierten ZELOSSchnittstelle. ATLAS-AES soll im März 2021 auf das Release 3.0 umgestellt werden. In welchen Fällen dürfen präferentielle Ursprungserklärungen von Jedermann, nur von einem Ermächtigten Ausführer (EA) oder einem Registrierten Exporteur (REX) abgegeben werden? Die seit Jahren geübte Intrahandelsstatistik, in der die Verkehrsrichtungen Eingang und Versendung erfasst werden, wird auf eine Einstromstatistik umgestellt - SIMSTAT. Auch für diese Umstellung sind entsprechende Vorbereitungen zu treffen, da in die Versendungsstatistik weitere Datenelemente aufgenommen werden. Die EU ist bemüht, Freihandelsabkommen mit weiteren (Partner)Ländern zu vereinbaren, so z. B. mit den MERCOSUR-Staaten.Neben der jährlichen Anpassung des Anhangs I der dual use-Verordnung aufgrund technischer Weiterentwicklungen zum Jahresende -Änderungen in den Kategorien 0 bis 9 - greift die neue dual use-Verordnung aktiv in die Ausfuhrprozesse der Unternehmen ein. Eine Verschärfung der Ausfuhrkontrollen für Güter, die auch für Menschenrechtsverletzungen oder für terroristische Zwecke nutzbar sind, eine neue (Überwachungs)Liste für die Kontrolle von Gütern für die digitaleÜberwachung, die stärkere Bedeutung einer betriebsinternen Prüfungsreihenfolge (ICP) sind neben der Erweiterung der Catch-All-Bestimmungen ebenso bedeutsame Veränderungen wie die Integration neuer Bestimmungen für die technische Unterstützung - Stand der Umsetzung/Arbeiten. Ein Aspekt wird sich auf die Abwicklungen von Warentransaktionen in vielen Unternehmen auswirken, soweit diese in Geschäftsbeziehungen zu Partnern im United Kingdom (UK/GB) stehen: Der BREXIT! Da die Auffassungenüber eine Zukunftsregelung zwischen der EU und dem UK extrem weit auseinander liegen, erscheint es als wenig wahrscheinlich, dass noch rechtzeitig ein Freihandelsabkommen ausgehandelt werden kann. Daher ist Großbritannien ab dem 1.1.2021 als Drittland einzustufen, was im Warenverkehr auf beiden Seiten zur Aus- und Einfuhr mit formellen Aus- und Einfuhr(zoll)anmeldungen führt. Auf beiden Seiten desÄrmelkanals sind dann für die meisten Waren Drittlandszölle zu zahlen - ein Aspekt, der rechtzeitig bei Planung der Geschäfte zu bedenken ist. Lieferungen an GB-Kunden sind dann auch hinsichtlich der Exportkontrollbestimmungen zu bewerten; der Länderkreis der Allgemeinen Genehmigung der EU 001 wird für genehmigungspflichtige dual use-Güter um GB erweitert. Auch im Licht all dieser anstehenden und interessanten Entwicklungen ist die folgende Feststellung für die meisten Unternehmen zutreffend: Der Außenhandel wird auch in Zukunft der Wachstumsfaktor sein, weiterhin untrennbar verbunden mit den vorgenannten zoll-, ursprungs-, außenwirtschaftsrechtlichen und statistischen Parametern, die es zu beachten gilt! ... und genau an dieser Stelle setzen die aktuellenÄnderungen im Zoll- und Außenwirtschaftsrecht an und bringen Sie auf den aktuellen Stand des Wissens. Zum Jahreswechsel 2020/2021 stehen wieder eine Reihe von (Ver)Änderungen nicht nur in denvorgenannten Bereichen an. Um die reibungslose Abwicklung des Tagesgeschäfts zu gewährleisten, wollen dieseÄnderungen erkannt und dahingehend bewertet werden, welche Bedeutung sie für IHR Unternehmen haben.Auch im Seminarjahr 2021 laden wir Sie herzlich ein zu dieser Vortragsveranstaltung ein.
Corona-Hinweis:Aufgrund der Corona-Pandemie bieten wir die Veranstaltungen im Jahr 2021 nun ausschließlich als Webinare an. Es finden keine Präsenzveranstaltungen statt.
Vorläufige Inhalte: 

  • Außenhandel allgemein
  • BREXIT
  • Zollrecht allgemein
  • INCOTERMS® 2020
  • ATLAS
  • Umsatzsteuer
  • Warenursprung und Präferenzen
  • Außenwirtschaftsrecht
  • Innerbetriebliche Organisation der (Verfahrens)Abläufe
  • Einfuhrbestimmungen 
  • Merkblätter und Hilfestellungen für die Praxis

… alle aktuellenÄnderungen werden aufgegriffen, erläutert und bewertet - abgestellt auf Ihre Bedürfnisse im Tagesgeschäft. Im Anschluss an diese Veranstaltung werden Sie die (Ver)Änderungen, fokussiert auf die individuellen Belange IHRES Unternehmens, umsetzen können. Die veranstaltungsbegleitenden Unterlagen dienen dazu als Hilfestellung und Orientierung.
Der Jahreswechsel 2020/2021 wirdüberschattet durch Covid-19/Corona, was bereits seit dem Frühjahr 2020 zu diversen Auswirkungen und Schutzmaßnahmen geführt hat. Die Corona-Pandemie hat extreme Auswirkungen auf den internationalen Warenverkehr und damit die globale Wirtschaft. Hiervon betroffen sind neben der deutschen/EU-Wirtschaft selbst auch einige der wichtigsten Handelspartner Deutschlands, was zu einem deutlichen Einbruch der Ein- und Ausfuhren seit April 2020 geführt hat. Seit Aufzeichnung der Wirtschaftsdaten 1950 hat es niemals einen größeren Einbruch gegeben als im Jahr 2020. Läuft die Produktion in vielen Ländern wieder an, kommen aktuell erhebliche transportbedingte Einschränkungen zum Tragen, die ein schnelles Wirtschaftswachstum ebenfalls verhindern.
Steter Tropfen höhlt den Stein - langsam nimmt die Wirtschaft wieder Fahrt auf, was auch zu Wachstum im Bereich des internationalen Geschäfts führt. Gerade in angespannten Situationen sichern zoll- und ursprungsrechtliche Verfahrensvereinfachungen eine schnelle Reaktion auf (außen)wirtschaftsrechtliche Anforderungen, die Verantwortung lastet hierbei aber auf den Schultern des Unternehmens und der Mitarbeiter/innen. Daher gilt es um so mehr, anstehende (Ver)Änderungen in den betrieblichen Tagesablauf zu implementieren, um Fehler zu vermeiden. 
Sind Postsendungen mit Werten unter 150€  ab dem 1.7.2021 elektronisch anzumelden, so hat dies deutliche Auswirkungen auf den Bereich E-Commerce. Aktuell sind Sendungen bis zu 150€ in der Regel zollfrei, allerdings nur bis 22€ (einfuhr)umsatzsteuerfrei.
Stehen zum Jahreswechsel 2020/21 die typischenÄnderungen von statistischen Warennummern an - nunmehr die 4. Anpassung auf Basis des Harmonisierten Systems 2017 -, zeichnen sich dieÄnderungen der nächsten Revision des Harmonisierten Systems zum 1.1.2022 ab - (Ver)Änderungen an 351 Stellen. Neben neuen Definitionen wie\'Smartphones\' oder\'Flat panel display modules\' hält der Gedanke der Nachhaltigkeit Einzug in zolltariflicheÜberlegungen, dies u.a. durch Schaffen einer neuen Position 8549 für elektrischen und elektronischen Abfall und Schrott. DieseÄnderungen müssen in 2021 innerbetrieblich umgesetzt werden, da betroffenen Waren ggf. völlig anders einzureihen sind - Ausblick auf die Änderungen/Anpassungen und Ergänzungen in 7. Auflage des HS 2022 zum 1.1.2022.
Mit dem ATLAS-Release Einfuhr 9.0 und unterstützt durch Ausfuhr-AES 2.4 können Unterlagen und Stellungnahmen elektronisch und damit medienbruchfrei zwischen Zollverwaltung und Beteiligten ausgetauscht werden. Hierfür bedarf es allerdings einer zertifizierten ZELOSSchnittstelle. ATLAS-AES soll im März 2021 auf das Release 3.0 umgestellt werden.
In welchen Fällen dürfen präferentielle Ursprungserklärungen von Jedermann, nur von einem Ermächtigten Ausführer (EA) oder einem Registrierten Exporteur (REX) abgegeben werden?
Die seit Jahren geübte Intrahandelsstatistik, in der die Verkehrsrichtungen Eingang und Versendung erfasst werden, wird auf eine Einstromstatistik umgestellt - SIMSTAT. Auch für diese Umstellung sind entsprechende Vorbereitungen zu treffen, da in die Versendungsstatistik weitere Datenelemente aufgenommen werden.
Die EU ist bemüht, Freihandelsabkommen mit weiteren (Partner)Ländern zu vereinbaren, so z. B. mit den MERCOSUR-Staaten.
Neben der jährlichen Anpassung des Anhangs I der dual use-Verordnung aufgrund technischer Weiterentwicklungen zum Jahresende -Änderungen in den Kategorien 0 bis 9 - greift die neue dual use-Verordnung aktiv in die Ausfuhrprozesse der Unternehmen ein. Eine Verschärfung der Ausfuhrkontrollen für Güter, die auch für Menschenrechtsverletzungen oder für terroristische Zwecke nutzbar sind, eine neue (Überwachungs)Liste für die Kontrolle von Gütern für die digitaleÜberwachung, die stärkere Bedeutung einer betriebsinternen Prüfungsreihenfolge (ICP) sind neben der Erweiterung der Catch-All-Bestimmungen ebenso bedeutsame Veränderungen wie die Integration neuer Bestimmungen für die technische Unterstützung - Stand der Umsetzung/Arbeiten.
Ein Aspekt wird sich auf die Abwicklungen von Warentransaktionen in vielen Unternehmen auswirken, soweit diese in Geschäftsbeziehungen zu Partnern im United Kingdom (UK/GB) stehen: Der BREXIT! Da die Auffassungenüber eine Zukunftsregelung zwischen der EU und dem UK extrem weit auseinander liegen, erscheint es als wenig wahrscheinlich, dass noch rechtzeitig ein Freihandelsabkommen ausgehandelt werden kann. Daher ist Großbritannien ab dem 1.1.2021 als Drittland einzustufen, was im Warenverkehr auf beiden Seiten zur Aus- und Einfuhr mit formellen Aus- und Einfuhr(zoll)anmeldungen führt. Auf beiden Seiten desÄrmelkanals sind dann für die meisten Waren Drittlandszölle zu zahlen - ein Aspekt, der rechtzeitig bei Planung der Geschäfte zu bedenken ist. Lieferungen an GB-Kunden sind dann auch hinsichtlich der Exportkontrollbestimmungen zu bewerten; der Länderkreis der Allgemeinen Genehmigung der EU 001 wird für genehmigungspflichtige dual use-Güter um GB erweitert.
Auch im Licht all dieser anstehenden und interessanten Entwicklungen ist die folgende Feststellung für die meisten Unternehmen zutreffend: Der Außenhandel wird auch in Zukunft der Wachstumsfaktor sein, weiterhin untrennbar verbunden mit den vorgenannten zoll-, ursprungs-, außenwirtschaftsrechtlichen und statistischen Parametern, die es zu beachten gilt! ... und genau an dieser Stelle setzen die aktuellenÄnderungen im Zoll- und Außenwirtschaftsrecht an und bringen Sie auf den aktuellen Stand des Wissens. Zum Jahreswechsel 2020/2021 stehen wieder eine Reihe von (Ver)Änderungen nicht nur in den vorgenannten Bereichen an. Um die reibungslose Abwicklung des Tagesgeschäfts zu gewährleisten, wollen dieseÄnderungen erkannt und dahingehend bewertet werden, welche Bedeutung sie für IHR Unternehmen haben.

Weitere Informationen

Unterrichtsart
Web-Seminar

Corona: Angebote von Weiterbildungen!

Bitte beachten Sie, dass für die Angebote aller Bildungseinrichtungen in Rheinland-Pfalz die Bestimmungen der "15. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz" gelten und informieren Sie sich vorab hier. Viele Einrichtungen entwickeln Zurzeit alternative Onlineformate. Bitte geben Sie einfach Onlinelernen in das Suchfeld ein. Für genauere Informationen zur Durchführung der Veranstaltungen wenden Sie sich bitte an die jeweilige Einrichtung.

Zu Online-Kursen und Web-Seminaren!

Frei für Bildung

Beschäftigte in Rheinland-Pfalz haben das Recht, sich bis zu zehn Tage in zwei Jahren von der Arbeit freistellen zu lassen, um sich beruflich oder gesellschaftspolitisch weiterzubilden. Sie erhalten in dieser Zeit weiter ihr reguläres Gehalt und müssen dafür keinen Urlaub nehmen! Weitere Informationen und alle Veranstaltungen, für die eine Freistellung möglich ist, finden Sie über den folgenden Link.

Zur Bildungsfreistellung

Für Unternehmen

Die berufliche und betriebliche Weiterbildung stellt eine wichtige Säule der Fachkräftesicherung in Rheinland-Pfalz dar.

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Über uns

Das Weiterbildungsportal Rheinland-Pfalz ist ein Angebot des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz und des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz.

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