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Stadtführung: Seit 250 Jahren jüdisches Leben in Frankenthal 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Inhalt

Kooperation mit dem Förderverein für jüdisches Gedenken FrankenthalDie Führung beginnt am Gedenkstein für die 1953 abgerissene Synagoge. Zahlreiche Fotos dokumentieren die Geschichte der jüdischen Gemeinde. Nur wenige Häuser sind erhalten geblieben. Ein Schild in der Schlossergasse erinnert an den Eckbach. Hier befand sich die Mikwe, das jüdische Ritualbad. An der Ecke Bahnhofstraße und Marktplatz stand das größte Kaufhaus der Stadt, Schweitzer und Wertheimer. Der Förderverein arbeitet mit einem Nachfahren der Familie Schweitzer deren komplexe Geschichte auf. Zahlreiche "Stolpersteine" erinnern vor den letzten Wohnorten an das Schicksal der jüdischen Menschen.Sie wurden ab 1933 ausgegrenzt. Viele verließen ihre Heimat. Am 22. Oktober 1940 wurden die noch in Frankenthal wohnenden 39 jüdischen Männer, Frauen und Kinder in das Internierungslager Gurs in Frankreich deportiert, darunter auch der beliebte Lehrer Nathan Nathan. Er starb wenige Tage nach der Ankunft im Lager. Die Führung endet in der Wormser Straße vor dem ehemaligen Möbelhaus Abraham. Das Schicksal dieser Familie ist ausführlich dokumentiert. Die mörderische Politik der Nationalsozialisten lässt sich ebenso darstellen wie der Widerstand der Betroffenen. Es war meistens Zufall, wenn sie überlebten.

Unterrichtsart
Exkursion

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