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Gemeinsam Leben- Aber wie? - Interkulturelles Training

Inhalt

Gemeinsam leben in einer multikulturellen und vielfältigen Gesellschaft  -10 Thesen aus dem Alltag - und wie man mit Situationen besser umgehen kann.

Die für 2020 geplante Veranstaltung bieten wir voller Zuversicht im April wieder an: Mit ihrer Denkwerkstatt begeistert  die Autorin Mehrnousch Zaeri-Esfahani seit 2014 nicht nur die Fachleute aus Pädagogik und Sozialer Arbeit.  Nach den erfolgreichen Veranstaltungen  2017 und  2018 kommt sie wieder in die Pfalz. Auf der Grundlage dieser beiden Fachtagungen werden nun Ihre Kommunikations- und Konfliktlösungsmodelle, für verschiedene soziokulturelle Milieus an diesem Nachmittag vertieft.  Anhand von 10 Thesen wird Frau Zaeri -Esfahani das Thema konkretisieren und dies anschließend mit dem Publikum diskutieren.

Es werden unterschiedliche Fragen aus der Alltagsarbeit diskutiert, die die Menschen vor Ort immer wieder beschäftigen. Wie z. B.: Warum nehmen manche Menschen aus kollektivistischen Gesellschaften oder aus bildungsfernen Schichten die gutgemeinten Angebote nicht an? Weshalb erscheint das Verhalten von vermeintlich Hilfesuchenden manchmal zu fordernd zu sein? Warum haben Engagierte oft das Gefühl, dass die zu Betreuenden keine Eigeninitiative zeigen? Aber es werden auch allgemeinere Fragen besprochen,  wie z.B. Eltern besser in das Bildungsgeschehen ihrer Kinder einbezogen werden können, oder was die Milieus voneinander und miteinander lernen können.

Denn  Vorurteile, Erfahrungen, Befürchtungen brauchen Raum,  damit man gemeinsam anhand von Fakten und Informationen ungewohnte Verhaltensweisen reflektieren kann. Tabus und 'Rosa Brillen' helfen nicht weiter, wenn man Lösungen finden möchte.

Es wird auch diskutiert, wie es gelingen kann, den eigenen christlichen,  humanistischen, demokratischen Grundsätzen zu treu zu bleiben, und  sich trotzdem 'Neuem'  zu öffnen in unserer vielfältigen Gesellschaft.  Das ist in  pädagogischen Einrichtungen derzeit eine große Herausforderung. 

Darüber wollen wir reden - kommen Sie nach Landau zu einem garantiert spannenden Nachmittag mit Frau Zaeri-Esfahani.

Infos zur Referentin: Sie sei einer der größten Fans der deutschen Demokratie, sagt Mehrnousch Zaeri-Esfahani. Sie war zehn Jahre alt, als ihre Eltern 1985 aus dem Iran flüchteten, um dem stramm islamischen Regime unter Ayatollah Khomeini zu entkommen.

Mehrnousch Zaeri-Esfahani ist in der Flüchtlingssozialarbeit und als Coach für Haupt-und Ehrenamtliche tätig.  Sie schreibt Bücher und hat auch schon ein Spiel erfunden. 2002 gewann sie den Demokratiepreis des Deutschen Bundestages für die Entwicklung des interaktiven Spiels 'Asylopoly'. Ihr autobiografischer Roman '33 Bogen und ein Teehaus' gehört zu den sieben besten Jugendbüchern 2016.

http:/­/­www.­zaeri-autorin.­de/­

Ziel.­.­: Haupt-und Ehrenamtliche aus der Arbeit mit Familien, mit Geflüchteten in Kitas, Familienbildung, -beratung, Bildungskontexten;    

In Kooperation mit der eaf und dem Haus der Familie Landau .

Anmeldeschluss 10.4.2021



Anmeldung ist erforderlich!

Zielgruppe: Ehrenamtliche, Evangelische Erwachsenenbildung, Frauen, MigrantInnen, Männer, Senioren und Seniorinnen

Referent/in: Ute Dettweiler, Mehrnousch Zaeri

Zielgruppe
Ehrenamt (Teilnehmende)

Termine

Für dieses Angebot ist momentan eine Zeit bzw. Ort bekannt:

ZeitenArtPreisOrtBemerkungen
21.04.21 14:00 - 17:00 Uhr Nachmittags
Mi.
10  67657 Kaiserslautern

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