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Die phonologische Bewusstheit in der Sprachtherapeutischen Praxis - Diagnostik und Therapie

Inhalt

Die phonologische Bewusstheit in der Sprachtherapeutischen Praxis - Diagnostik und Therapie

mit Patricia Pomnitz,
akadem. Sprachtherapeutin, Logopädin, Therapiewissenschaftlerin (M.Sc.), diplomierte Legasthenietherapeutin

Zielsetzung und Inhalte

Die Phonologische Bewusstheit (PhB) gilt als wichtiger Prädiktor für die spätere Lese- und Rechtschreibentwicklung.

Doch auch zu anderen sprachlichen Ebenen bestehen enge Zusammenhänge, wie etwa zum Wortschatzumfang und der Aussprache.

Es ist demnach von entscheidender Bedeutung, Auffälligkeiten in der PhB frühzeitig zu identifizieren und zu behandeln, um Folgedefizite zu vermeiden.

Doch was haben Sprachspiele mit Silben, Reimen und Lauten mit dem Schriftspracherwerb konkret zu tun? Wie kann man die PhB untersuchen? Und wie können eingeschränkte Fähigkeiten gefördert werden?

In diesem Seminar werden Antworten auf diese Fragen diskutiert. Die Teilnehmer erhalten einen Überblick über die ungestörte Entwicklung der phonologischen Bewusstheitsfähigkeiten. Auch werden Zusammenhänge zwischen der PhB und anderen linguistischen Ebenen erläutert.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf Kindern mit Aussprachestörungen – die größte Gruppe in der sprachtherapeutischen Praxis.

Welche Kinder haben ein höheres Risiko für phonologische Bewusstheitsdefizite und was sollte ich bei der Therapie beachten?

Zudem werden ausgewählte Untersuchungsverfahren zur Überprüfung der phonologischen Bewusstheitsfähigkeiten (TPB und BISC) vorgestellt.

Schließlich werden therapeutische Konsequenzen für die Intervention abgeleitet und Trainingsmöglichkeiten erarbeitet.

Alle Seminarinhalte werden durch Videoillustrationen, Fallbeispiele und Übungen praktisch vertieft.

Die TeilnehmerInnen erhalten das nötige Handwerkzeug, um

Zusammenhänge der PhB zu anderen sprachlichen Ebenen nachzuvollziehen
Auffälligkeiten in der PhB für verschiedene Altersgruppen zu diagnostizieren
für die Therapieableitung

Das Seminar bezieht sich inhaltlich auf die Arbeit mit Kindern im Alter von 4 bis 7 Jahren und setzt Grundlagenwissen in Phonologie und Sprachwissenschaft voraus.

Arbeitsweise

Vortrag/ Theorie, praktisches Arbeiten, Videobeispiele, Fallbeispiele, Gruppenarbeit, Diskussion

Referentin

Patricia Pomnitz M.A.

akadem. Sprachtherapeutin/ Logopädin, Therapiewissenschaftlerin (M.Sc.), diplomierte Legasthenietherapeutin

Patricia Pomnitz absolvierte ihr Studium der Logopädie (B.Sc.) von 2004-2008. 2011 schloss sie ihr Masterstudium (Therapiewissenschaften) an der HS- Fresenius in Idstein berufsbegleitend ab. Seitdem arbeitet sie als Logopädin und Legasthenietherapeutin in freien Praxen. Mit dem Schwerpunkt Kindersprache und Spracherwerb berät Sie Eltern und Erzieher zum Thema Spracherwerb und Sprachförderung. Neben ihrer therapeutischen Tätigkeit ist sie seit 2012 als freie Dozentin in der Fort- und Weiterbildung im In- und Ausland und als freie Autorin tätig.

Zielgruppe

Logopäden, Sprachtherapeuten, klinische Linguisten, Ergotherapeuten, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen, Heilpädagoginnen, Physiotherapeuten, Pflege und angrenzende Berufe, Student(inn)en und Schüler(innen) der aufgeführten Berufsgruppen ab 3. Ausbildungsjahr.

Termine

Freitag,               14. Oktober 2022             13.00 – 19.00 Uhr

Samstag,               15. Oktober 2022             09.00 – 16.00 Uhr

Kursgebühr:  265,- Euro

Fortbildungspunkte:  16

Im Preis enthalten sind: Tagungsgetränke, Kaffeepausen, kaltes Buffet, Skript

Begrenzte Teilnehmerzahl:    16

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