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Eine christliche Staatsutopie bei Augustinus

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Inhalt

Der Kirchenvater Augustinus (354-430 n. Chr.) ist u.a. bekannt für sein umfangreiches Werk "Über die Bürgergemeinschaft Gottes" (De civitate dei). Anders als der Titel vermuten lässt, handelt es sich nicht um ein Werk der politischen Philosophie; die "Bürgergemeinschaft
Gottes" ist keine staatliche oder kirchliche Institution, sondern die Gemeinschaft der Christen, die in einer potentiell feindlichen Umwelt ihr Leben allein auf Gott ausrichtet. Augustinus war jedoch nicht nur Theologe und Philosoph, sondern auch Bischof und Kirchenpolitiker.
Hiervon legen seine zahlreichen erhaltenen Briefe reiches Zeugnis ab.
In einem dieser Briefe (Nr. 138) stellt Augustinus recht konkrete Überlegungen zur Christianisierung der politischen Sphäre und des Imperium Romanum an. Im Vortrag soll diese - in Augustins Werk singuläre - christliche Staatsutopie charakterisiert, auf ihren
politischen, auch tagespolitischen Hintergrund befragt und zu der Sozialphilosophie von De civitate dei in Beziehung gesetzt werden.

Christian Tornau (geb. 1967) ist seit 2009 Professor für Klassische Philologie an der Universität Würzburg. Er forscht zu Augustinus und der christlichen Antike, zur Philosophie des Neuplatonismus und zur antiken Rhetorik. Seit 2011 ist er Mitherausgeber des
Augustinus-Lexikons. Abendkasse: 5,00 Euro

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