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Im schönen Aischtal: Bad Windsheim und Obernzenn

Inhalt

Der Aischgrund ist eine reizvolle fränkische Landschaft entlang der Aisch, eines Nebenflusses der Regnitz. Die Aisch entspringt etwa fünf Kilometer entfernt von Bad Windsheim, das im Mittelpunkt unserer Tagesfahrt steht.Fachwerk, Barock und schöne Brunnen machen die ehemalige Reichsstadt Bad Windsheim zum attraktiven Touristenziel. Man darf die Kleinstadt im Landkreis Neustadt an der Aisch (knapp 12.000 Einwohner) als eine der Perlen Mittelfrankens bezeichnen. "Diese Reichs-Stadt liegt an der Aisch / nahend Uffenheim / auf einem guten Boden / da herum es auch einen stattlichen Weinwachs hat", heißt es in Merians Topographia Franconiae (1648). Von der Mitte des 13. Jahrhunderts bis 1802 war Windsheim eine Reichsstadt, die sich eng der großen Schwester Nürnberg anschloss. Im 16. Jahrhundert wurde Windsheim lutherisch. Seit dem 18. Jahrhundert sind die Solequellen bekannt und 1906 wurde das Kurhaus errichtet, aber die offizielle Bezeichnung Bad trägt Windsheim erst seit dem Jahr 1961.Zu den Sehenswürdigkeiten zählen: das imposante barocke Rathaus, Sinnbild der Reichsfreiheit; die barocke evangelische Stadtkirche St. Kilian (die "Windsheimer Stadtkrone"); das prachtvolle Fachwerk des Alten Bauhofs; das ehemalige Kloster der Augustiner-Eremiten, in dessen Resten (nämlich im Chor der Klosterkirche) heute die traditionsreiche Stadtbibliothek untergebracht ist. Eine Besonderheit stellt das "archäologische Fenster" auf dem Marktplatz dar, das Einblick in frühere Ausgrabungen gewährt, die wichtige Befunde zur Stadtgeschichte erbrachten.Im nahe gelegenen Obernzenn erwartet uns mit dem "Blauen Schloss" der Freiherren von Seckendorff eines der eindrücklichsten fränkischen Schlösser aus der Barockzeit. Die Seckendorff waren eine der bedeutendsten fränkischen Adelsfamilien. Vom Mittelalter bis heute ist die Adelsfamilie der Seckendorff-Aberdar in Obernzenn ansässig, unter der Obernzenn bis Ende des 18. Jahrhunderts ein souveräner Kleinstaat von etwa 40 Quadratkilometern war. Der Ort gehörte zum Fränkischen Ritterkreis und wurde 1806 bayerisch. Die Seckendorff-Aberdar begannen am Ende des 17. Jahrhunderts mit dem Bau des barocken Blauen Schlosses, neben dem ab 1745 das Rote Schloss errichtet wurde.

Unterrichtsart
Exkursion i

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