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Systemische Kinderschutzfachkraft - mit Zertifizierungsmöglichkeit zur insoweit erfahrenen Fachkraft bei Kindeswohlgefährdungen

Inhalt

Systemische Kinderschutzfachkraft mit Zertifizierungsmöglichkeit zur insoweit erfahrenen Fachkraft nach § 8a

  • Handlungskompetenz im Kinderschutz / Veränderungsorientierter Kinderschutz-

Nach wie vor stellt das Thema "Kindeswohlgefährdung" für alle Fachleute eine besondere Herausforderung dar. Effektiver Kinderschutz wirft heute mehr denn je Fragen auf, die fachlich und strukturell beantwortet werden dürfen. Hier einige exemplarisch dargestellt:

  • Der Umgang mit unterschiedlichen (kulturellen) Norm- und Wertvorstellungen und welche ?Spielräume? gibt es dabei?
  • Welche Unterstützungsmöglichkeiten können, wann wie angeboten werden?
  • Wie kann ich meine eigene Rolle im Helfernetzwerk reflektieren?

Es geht darum, viele verschiedene Aspekte zu berücksichtigen, zu bewerten und dann abzuwägen welche Handlungsstrategien verfolgt werden können und welche verfolgt werden müssen.

Systemischer Kinderschutz setzt genau an den oben genannten Fragen an und bindet die Familie in der Lösungsfindung mit ein, um einen tragfähigen Kinderschutz zu gewährleisten.

Systemischer Kinderschutz bedeutet nicht, die Situation zu bagatellisieren oder keine klaren Handlungsaufgaben zu geben. Auch hier steht der Schutz der Kinder im Vordergrund. Es geht vielmehr darum, gerade in nicht eindeutigen Situationen die Familie und somit auch das Kind zu schützen und Veränderung anzustoßen. Veränderung aus systemischer Sicht gelingt dadurch, dass

  • die Familie in ihrer Dynamik beobachtet wird
  • die Situation als Lösungsversuch erkannt und anerkannt wird, auch wenn diese destruktiv und schmerzhaft sind.
  • die Eltern gerade keine Alternativen zur Verfügung haben, jedoch gute Eltern sein möchten.
  • mit diesem Dilemma, gute Eltern sein zu wollen und dem Schutz des Kindes/Jugendlichen gezielt konfrontiert und gearbeitet wird.

Das Ziel eines systemischen Kinderschutzes ist es, mit den Eltern diese derzeit noch fehlenden Alternativen zu finden und einzusetzen.

Ein weiterer positiver Effekt der Mitarbeit durch die Eltern ist, dass die Eltern nicht dagegen arbeiten müssen. Veränderungen von außen, stellen für Familien in schwierigen Lebenslagen, eine Verunsicherung dar, was durch die gemeinsame Lösungsfindung verringert wird.

Die Weiterbildung möchte eine Schnittstelle zwischen Beurteilen, Handeln und Schützen herstellen. Die Teilnehmer sollen am Ende der Weiterbildung eine Gefährdung, mit Einbeziehen verschiedener Faktoren, einschätzen können und durch die systemische Haltung Kinder gemeinsam mit den Eltern schützen.
Mit dem Ende des 4. Moduls erleben sich die Teilnehmer Selbstwirksam und handlungsfähig zum Thema Kinderschutz.

Abschluss:
Nach erfolgreichem Abschluss der Fortbildung wird ein Zertifikat zur "Systemisch orientierten Kinderschutzfachkraft" verliehen.

Zusätzlich können die Teilnehmer ein Zertifikat zur insoweit erfahrenen Fachkraft nach 8a SGB VIII erlangen. Dies setzt eine einschlägige Berufserfahrung voraus*.
Um das Zertifikat zu erhalten, ist ferner:

  • eine detaillierte Ausarbeitung/Fallarbeit oder eine Strukturimplementierung von Kindesschutzverfahren in einer Einrichtung schriftlich zu verfassen.
  • ein Nachweis über mindestens 10 Zeitstunden Literaturstudium in Sachen Kinderschutz.
  • ein Zertifizierungsanrtrag zu stellen und die Gebühr zu entrichten.
  • die Teilnahme an allen Modulen (das Nachholen von Modulen ist im Folgekurs möglich)

Alle Infos zur Insofa Zertifizierung mit Vorgaben und Beispielen unter ""www.insofa.de""

Anmeldungen unter: www.wieslocher-institut.com oder direkt unter https:/­/­www.­wieslocher-institut.­com/­semi.­.­

Sie haben Fragen? Schreiben Sie uns - info@systemwerk-rlp.de

Zertifikat
Insoweit erfahrene Fachkraft Kinderschutz

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