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Bauen im Bestand in Theorie und Praxis- Wiederkehrende Bauwerksprüfung, Bestandsaufnahme und -bewertung

Inhalt

Zum Thema

Eine der größten Fehlerquellen beim Bauen im Bestand ist eine unterlassene oder unzureichende Bestandsaufnahme und -bewertung. Zur Vermeidung von Planungsfehlern hat bereits im Vorfeld eine qualifizierte Bestandsaufnahme zu erfolgen. Hierzu ist die Örtlichkeit in Augenschein zu nehmen und die vorhandenen Bestandsunterlagen sind zu sichten. Dort enthaltene Angaben sind am Bauwerk stichprobenartig zu überprüfen und fehlende Angaben sind durch fachgerechte Bauwerksprüfungen sowie örtliche Aufschlüsse mit ausreichender statistischer Genauigkeit festzustellen.

Nach Landesbauordnung sind Bauwerke so instand zu halten, dass die öffentliche Sicherheit und Ordnung - insbesondere Leben, Gesundheit und die natürlichen Lebensgrundlagen - nicht gefährdet werden. Ebenso ergibt sich gemäß BGB die Verpflichtung, dass die Nutzer der Bauwerke nicht gefährdet werden. Nur bei ordnungsgemäßer Planung, Bauausführung und Instandhaltung ist davon auszugehen, dass das Bauwerk dauerhaft die Anforderungen an die Standsicherheit erfüllt. Das verbleibende Risiko, dass durch Alterung, Witterungs- und Umwelteinflüsse oder veränderte Beanspruchung die Standsicherheit beeinträchtigt wird, kann nur durch regelmäßige Überprüfung minimiert werden. Die Verantwortung für Instandhaltung und Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit trägt der Eigentümer bzw. der von ihm beauftragte Architekt oder Ingenieur.

Eine qualifizierte Bestandsaufnahme erfolgt sinnvollerweise im Zuge der Erstüberprüfung nach VDI-Richtlinie 6200 „Standsicherheit von Bauwerken – regelmäßige Überprüfung“. Wichtigste Grundlage für die dort ebenfalls geregelte wiederkehrende Prüfung ist eine vollständige und fortgeschriebene Bestandsdokumentation. Außerdem besitzt der Bestandsschutz, der in jeden Einzelfall gesondert zu klären ist, einen erheblichen Einfluss auf die Bewertung der bestimmungsgemäßen Nutzung.


Inhalt

  • Grundlagen des Bauens im Bestand unter Berücksichtigung des Bestandsschutzes
  • Grundlagen der regelmäßig wiederkehrenden Bauwerksprüfung
  • Die regelmäßig wiederkehrende Bauwerksprüfung nach VDI-Richtlinie 6200 (Vertiefung)
  • Erstellung Wartungsplan unter Beachtung von Robustheits- und Schadensfolgeklassen
  • Überprüfungsverfahren mit methodischem Konzept als Teil des Risikomanagements
  • Erstüberprüfung bei Bestandsbauten
  • Bauwerksbuch und Bestandsdokumentation
  • Anforderungen an die Überprüfenden
  • Vertiefte Untersuchungen, Hinweise für die Planung und Ausführung
  • Praxisbeispiel: Erstüberprüfung Werkstattgebäude mit Bauwerksbuch und Wartungsplan
  • Die qualifizierte Bestandsaufnahme mit zerstörungsfreien und zerstörenden Bauwerksprüfungen
  • Techniken der Bestandsaufnahme
  • Baustoffe, Einwirkungen und Beanspruchungen
  • Diagnostik und Bewertung im Massivbau
  • Schadensursachen und Schadensmechanismen
  • Statistische Auswertung
  • Instandsetzungsmaßnahmen (Überblick)
  • Durchführung von zerstörungsfreien und lokal zerstörenden Prüfungen
  • Praxisbeispiele am Objekt
Förderungsart
Qualifizierungsscheck (Rheinland-Pfalz)

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