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Qualifizierung zur Praxisanleitung Die Kindertagesstätte als Ausbildungsbetrieb - Lernort Praxis

Inhalt

Fortbildung zur Qualifizierung von Praxisanleitung
\'Die Kita als Ausbildungsbetrieb - Lernort Praxis\'

\'Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit zu verteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer."
Antoine de Saint Exupéry
Innerhalb der sozialberuflichen Ausbildung gibt es Praktika unterschiedlichen Umfangs und mit spezifischen Zielsetzungen. Die Kita als Ausbildungsort hat dabei eine zentrale Rolle für die Gestaltung des Praktikumsprozesses. Sie übernimmt eine Mitverantwortung in der Qualifikation der künftigen Erzieher/-innen und trägt zur Professionalisierung der Kindertagesstätten insgesamt bei. Die Aufgabe der Anleitung von Praktikanten wird hier einzelnen berufserfahrenen, pädagogischen Fachkräften übertragen. Diese stellt vielfältige und komplexe Anforderungen an die betreffende Person. Aufbauend auf ihrer beruflichen Erfahrung vermittelt sie Wissen über die Kita und deren pädagogische Arbeit. Sie leitet Praktikanten in den konkreten Praxissituationen an, fördert die Entwicklung zur Erzieherpersönlichkeit und beurteilt die Leistungen im Praktikum. Im Rahmen der Qualifizierung zur Praxisanleitung geht es um die Auseinandersetzung mit der eigenen beruflichen Rolle und den damit verbundenen Erwartungen, den Rahmenbedingungen und gesetzlichen Grundlagen. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Gestaltung des Anleitungsprozesses und der Entwicklung einer Konzeption hierfür. Die Anleitung von Praktikanten geschieht nicht nebenbei, sondern in dem Bewusstsein für den qualifizierten Nachwuchs pädagogischer Fachkräfte Verantwortung zu tragen und diese als Chance für die Kita zu sehen.
Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte in Kindertagesstätten, die über eine mindestens 2-jährige Berufserfahrung verfügen.

Zertifikat:
Um das Zertifikat zu erhalten müssen Sie alle Module absolvieren sowie eine Ausarbeitung mit Abschlusspräsentation erarbeiten.
Hinweis für den Arbeitgeber:
Für die Ausarbeitung des Leitfadens und der Präsentation fällt ein zusätzlicher Arbeitstag an. Ein verbindlicher Leitfaden kann dann in der Einrichtung als Prozessbeschreibung genutzt werden und zur Steigerung der Qualität der Praxisanleitung beitragen. Eine Abstimmung mit dem Team und der Leitung ist sinnvoll.
Die Fortbildungsmaßnahme entspricht der am 1. Januar 2006 in Kraft getretenen trägerübergreifenden Rahmenvereinbarung.
Modul 1: 14. bis 16. April 2021
Den Anleitungsprozess vorbereiten.

  • Rahmenbedingungen und Erwartungen klären
  • die Rolle der Praxisanleitung reflektieren und Rollenkonflikte bearbeiten
  • Kriterien für die Auswahl von Praktikantinnen überprüfen
  • Ausbildungspläne auf der Grundlage der Rahmenpläne erstellen

Modul 2: 19. bis 21. Mai 2021
Kompetenzen stärken und Ziele setzen

  • Potentiale der Praktikantin erfassen und Handlungsspielräume eröffnen
  • Zielvereinbarungsgespräche im Anleitungsprozess führen
  • Ausbildungspläne weiter schreiben
  • mit den Fachschulen kooperieren

Modul 3: 16. bis 18. Juni 2021
Erggebnisse beurteilen und den Anleitungsprozess abschließen

  • Phasen im Praktikum reflektieren
  • Wahrnehmen, Beobachte, Beurteilen
  • Arbeitsergebnisse überprüfen und Beurteilungen
  • Den Abschied gestalten

jeweils 08.30 - 16.00 Uhr
Ursel Rohde-Kehl, Dipl. Sozialpädagogin (FH)

340 Euro bei mindestens 10 Teilnehmenden (vorbehaltlich der Landesförderung), 290 Euro ab 12 Teilnehmenden
Abschlussart
Ausbildungsberufe (nach BBiG, dual 2 bis 3,5 Jahre)

Corona: Angebote von Weiterbildungen!

Bitte beachten Sie, dass für die Angebote aller Bildungseinrichtungen in Rheinland-Pfalz die Bestimmungen der "15. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz" gelten und informieren Sie sich vorab hier. Viele Einrichtungen entwickeln Zurzeit alternative Onlineformate. Bitte geben Sie einfach Onlinelernen in das Suchfeld ein. Für genauere Informationen zur Durchführung der Veranstaltungen wenden Sie sich bitte an die jeweilige Einrichtung.

Zu Online-Kursen und Web-Seminaren!

Frei für Bildung

Beschäftigte in Rheinland-Pfalz haben das Recht, sich bis zu zehn Tage in zwei Jahren von der Arbeit freistellen zu lassen, um sich beruflich oder gesellschaftspolitisch weiterzubilden. Sie erhalten in dieser Zeit weiter ihr reguläres Gehalt und müssen dafür keinen Urlaub nehmen! Weitere Informationen und alle Veranstaltungen, für die eine Freistellung möglich ist, finden Sie über den folgenden Link.

Zur Bildungsfreistellung

Für Unternehmen

Die berufliche und betriebliche Weiterbildung stellt eine wichtige Säule der Fachkräftesicherung in Rheinland-Pfalz dar.

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Das Weiterbildungsportal Rheinland-Pfalz ist ein Angebot des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz und des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz.

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