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Kompetenz zur Konfliktlösung im interkulturellen Kontext

Inhalt

Jeder Konflikt birgt schon seine Lösungen in sich, nur manchmal braucht es mehrere Augen die darauf schauen. Ebenso gibt es mehrere Methoden, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln Lösungsansätze entwickeln. Der brasilianische Theaterpädagoge Augusto Boal entwickelte eine Methode, um auch schwer verständliche, komplexe Konflikte im Hier und Jetzt auf die Bühne zu bringen. In der Methode des Forum-Theaters geht es darum, dass die Protagonisten ihre eigenen Konflikte szenisch darzustellen versuchen und mit Hilfe der Zuschauenden nach verschiedenen Lösungsansätzen zu suchen. Diese Methode ist insbesondere für die Arbeit in transkulturellen Kontexten fruchtbar, da sie auch ohne eine sprachliche Verständigung auskommt, sondern sich vor allem aus Methoden der Körperarbeit speist. Dadurch eignet sich diese Methode auch bei Sprachbarrieren oder in kulturellen Kontexten, in denen der körperliche Ausdruck für die Be- und Verarbeitung von Konflikten oder auch Traumatisierungen wichtiger ist, als der sprachlich-reflexive. Ebenso nützlich sind (selbst- und gruppen)reflexive Ansätze der Konfliktlösung durch Techniken aus der Biographiearbeit, die das tiefere Verständnis über das eigene, durch die Sozialisation geprägte Konfliktverhalten ermöglichen sowie das Konzept der kollegialen Fallberatung.

In einer Mischung aus Reflexion und theoretisch-methodischer Wissensvermittlung, soll es in der Fortbildung sowohl darum gehen, die Anwendbarkeit der vermittelten Methoden im eigenen Arbeitskontext gemeinsam zu diskutieren, als auch eigene blinde Flecken in der (Arbeits-)Beziehung zu anderen Menschen sichtbar und verstehbar zu machen.

Zielgruppe: Fach- und Führungskräfte in der Sozialen Arbeit, im Gesundheits- und Bildungswesen, die in den Themenfeldern Migration und Integration tätig sind

Inhalte:

  • Umgang mit Konfliktsituationen, die von unterschiedlichen Wertvorstellungen, Verhaltensweisen und Traditionen geprägt sind
  • Theaterale Bearbeitung von eigenen Konflikten in der Gruppe nach Augusto Boal (Statuentheater, Forum-Theater)
  • Kollegiale Fallberatung
  • Methodische Arbeit mit Tools aus der transkulturellen Biographiearbeit
  • Stärkung von Leitungskompetenzen wie Selbst- und Fremdwahrnehmung, Selbstreflexion und Rollenbewusstheit (z.B. Rollenrad)

Referentin: Marie-Sophie Löhlein, M.A. Sozialpsychologie, Politologie, Psychoanalyse, Psychodynamischer Coach, Pädagogische Referentin für Friedens- und Konflikttransformation im Forum Ziviler Friedensdienst, Köln

Termine

Für dieses Angebot ist momentan eine Zeit bzw. Ort bekannt:

ZeitenArtPreisOrtBemerkungen
20.08.18 - 22.08.18 10:00 - 15:30 Uhr Ganztägig
Mo., Di. und Mi.
295
Grebenstraße 24-26
55116 Mainz

max. 14 Teilnehmer

Tagungszentrum Erbacher Hof

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