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InDiTh®-Konzept: Funktionelle Organstörungen und Ihr Bezug zur Halswirbelsäule und zur oberen und mittleren Brustwirbelsäule

Inhalt

Warum manche Wirbelsäulenpatienten trotz intensiver Therapie einfach nicht gesünder werden…

Funktionelle Organstörungen stehen häufig in Bezug zu Störungen an der Wirbelsäule. Durch die wechselseitige Beeinflussung der Systeme kann eine Organstörung für eine manifeste Fehlstellung von Abschnitten der Wirbelsäule verantwortlich sein. Umgekehrt kann auch eine Fehlstellung von Abschnitten der Wirbelsäule zu einer funktionellen Störung eines Organs führen.

Störungen der Lunge, funktionelle Herz- und Schluckbeschwerden, Reizmagen, Sodbrennen, Globusgefühl und Störungen der Leber sind bei Patienten mit Wirbelsäulenproblemen im Bereich der Halswirbelsäule und oberen/mittleren Brustwirbelsäule häufig zu finden. Schulmedizinisch werden diese Störungen meist isoliert betrachtet und daher sind die Ergebnisse für die Therapeuten und Patienten häufig unbefriedigend.

Das von Schönbecks entwickelte InDiTh®-Konzept stellt eine Synthese der verschiedenen Therapieverfahren dar. Vor allem im diagnostischen und therapeutischen Bereich beschäftigte sich Jens Schönbeck sehr früh schon mit der Integration von Techniken unterschiedlicher Herkunft in seinem Diagnose- und Therapiesystem. In dieses Therapie- und Diagnosekonzept („Integrative Diagnostik und Therapie“) sind Techniken aus den Bereichen der Manuellen Therapie, Osteopathie, Medizinischer Trainingslehre, Neuronale Mobilisation, PNF und andere Behandlungstechniken eingeflossen. Selbstverständlich sind auch die Erfahrungen der täglichen Arbeit und Beobachtungen am Patienten integriert.
Jeder Kurs ist in sich geschlossen. Die Akademie in Kaiserslautern bietet erstmals Kurse aus dem InDiTh®-Konzept an, die von Frau Dr. med. Bianca Schönbeck gehalten werden.

Aufbau:

  • Zunächst erfolgt eine kurze Einführung in die Unterscheidung der Ursachen für funktionelle Störungen. Im Anschluss werden jeweils organspezifisch die Anatomie und die gegenseitigen Bezüge der Organsysteme zur Wirbelsäule besprochen. Im weiteren Verlauf werden die direkten Verbindungen der einzelnen Organe zur Wirbelsäule erläutert, die für viele rezidivierende Probleme verantwortlich sind. Gleichzeitig wird der Frage nachgegangen, wie es überhaupt zur Entstehung dieser funktionellen Störungen kommen kann und welche Faktoren sie unterhält. Die daraus entstehenden Läsionsketten und Symptome werden dargelegt und erklärt.
  • Es werden generelle, wichtige diagnostische Techniken, wie das General Listening, das Local Listening, die Thermodiagnostik, sowie osteopathische Behandlungstechniken zur Mobilisation und Lösung spezifischer Organstörungen (direkte und indirekte Organtechniken) gezeigt. Die notwendigen Korrekturmaßnahmen, sowie die Techniken an den Organen werden ausführlich dargestellt und intensiv geübt. Im späteren Verlauf der Fortbildung werden Behandlungskonzepte erstellt, die bei den vorgestellten speziellen Krankheitsbildern effektiv anwendbar sind.
  • Dieser Kurs soll keine komplette osteopathische Ausbildung ersetzen, soll jedoch Therapeuten in die Lage versetzen, gewisse Läsionsketten zu erkennen, zu diagnostizieren und effektiv zu beheben, um eine bessere und umfassendere Therapie bei Wirbelsäulenpatienten durchzuführen.
  • In dieser Fortbildung werden schwerpunktmäßig Organe mit Bezügen zur HWS und BWS behandelt: Lunge, Herz, Ösophagus, Magen, Leber.

Kursinhalt:

  • Anatomie der Organe und Ihr direkter/ indirekter Bezug zur Wirbelsäule
  • Physiologie
  • Pathologien, funktionelle Störungen und ihr Entstehen
  • Abgrenzung zu anderen Krankheitsbildern (z.B. psychosomatischen Ursprungs)
  • Beispielhafte Anamnese und Diagnostik mittels Local- und General Listening, Thermodiagnostik, Bindegewebszonen und direkter Organtestung
  • Einführung in begleitende und unterstützende Behandlungstechniken
  • Einüben von Therapiekonzepten mittels direkten und indirekten Techniken (aus dem Bereich der Visceral- und der Faszientherapie)
  • Erarbeiten effektiver Therapiepläne
  • Verhaltensempfehlungen für die Patienten
  • Intensives Üben der Grifftechniken

Dozent/in: Dr. med. Bianca Schönbeck

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