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Warenursprung und Präferenzen - Ursprungsregeln, Präferenzabkommen, Präferenznachweise

Inhalt

Exporteure, die Waren zollbegünstigt - d. h. zollfrei oder zu ermäßigten Zollsätzen - auf fremde Märkte bringen, erzielen dort u. U. entscheidende Wettbewerbsvorteile. Derartige Zollbegünstigungen sind wesentliche Bestandteile der Präferenzabkommen, welche die Europäische Union mit Drittländern - und dazu gehören auch die EFTA-Länder bzw. die Türkei - abgeschlossen hat.

Die Inanspruchnahme von Zollbegünstigungen setzt jedoch die Beachtung materieller und formeller Ursprungsregeln voraus. Die Beachtung und Handhabung der entsprechenden Vorschriften bereitet in der Praxis vielfach Schwierigkeiten, da für unterschiedliche Präferenzräume unterschiedliche Kriterien gelten. Auch für Warenverkehre innerhalb der Europäischen Union sind Lieferantenerklärungen wichtige Dokumente für den Nachweis der Ursprungseigenschaft.

Im Rahmen des Basisseminars werden die Teilnehmer/innen systematisch mit den auf dem Gebiet des Warenursprungs und der Zollpräferenzen auftretenden Fragen vertraut gemacht, damit die Geschäfte mit Präferenzländern reibungslos abgewickelt werden können und im Falle von Präferenzprüfungen durch die Zollbehörden kein Schaden entsteht. Es wird die Anwendung der Ursprungsregeln praktisch geübt sowie Lösungsansätze für betriebliche Problemstellungen werden dargestellt. Im Rahmen des Vertiefungsseminars gewinnen die Teilnehmer/innen Sicherheit bei der Lösung komplexerer Fälle im Bereich des präferenziellen Warenursprungs.
Teil 1 - Basisseminar: Ursprungsregeln, Präferenzabkommen, Präferenznachweise / Präferenzieller Warenursprung / Mit welchen Ländern bestehen Präferenzabkommen? - Paneuropäische Kumulationszone (EU, EFTA, Türkei) - Euro-Med Kumulationszone - Sonstige Präferenzabkommen der EU - Feststellung und Dokumentation der Ursprungseigenschaft - Präferenznachweise (EUR.1, EUR.MED, Ursprungserklärung auf der Rechnung, A.TR, Lieferantenerklärungen) - Andere ursprungsrelevante Bereiche - Handelspolitischer Ursprung (Ursprungszeugnis)
Ursprungskriterien gemäß UZK - Wettbewerbsrechtlicher Ursprung (Made in …) - Einschlägige Vorschriften und praktische Beispiele - Praktische Fallstudien

Teil 2 - Vertiefungsseminar: Besonderheiten, Lösung komplexerer Fälle
, Besonderheiten im präferenziellen Warenursprung - Euro-Med Kumulationszone (EUR.1 oder EUR.MED?) - Abweichende Regelungen - Territoriale Auflagen - Kumulierungsbestimmungen (bilateral, diagonal, etc.) - Lieferantenerklärungen mit und ohne Präferenzursprung - Sorgfaltspflichten bei der Ausstellung - Einzellieferantenerklärungen - Langzeitlieferantenerklärungen
- Auskunftsblatt INF.4 - Lieferantenerklärung (Türkei) - Vereinfachungsmöglichkeit (Ermächtigter Ausführer) - Vertiefende Fallstudien

Die Teilnehmer/innen werden systematisch mit den auf dem Gebiet des Warenursprungs und der Zollpräferenzen auftretenden Fragen vertraut gemacht, damit die Geschäfte mit Präferenzländern reibungslos abgewickelt werden können und im Falle von Präferenzprüfungen durch die Zollbehörden auch bei komplexeren Fällen kein Schaden entsteht.



Ansprechpartner: Natascha Stosberg
Telefon: +49.9777.197
Email: stosberg@trier.ihk.de

Termine

Für dieses Angebot ist momentan eine Zeit bzw. Ort bekannt:

ZeitenDauerArtPreisOrtBemerkungen
18.04.18 - 19.04.18 09:00 - 16:30 Uhr 2 Tage Ganztägig
Mi. und Do.
max. 20 Teiln.
k. A. Herzogenbuscher Str. 12
54292 Trier

Dauer: bis 3 Tage

Mindestteilnehmer: 5

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