Wachstum durch Wissen

Mit den richtigen Infos neue Perspektiven schaffen

Suche in 27287 Weiterbildungskursen von 777 Anbietern in Rheinland-Pfalz
Suchbegriffe kombinierbar durch Komma - z.B. "Excel, Mainz"

« Zurück

Höhere Berufsfachschule Mediengestaltung und Medienmanagement mit Fachhochschulreife

Inhalt

Die Verwirklichung medientechnischer Produkte unter Einbindung gestalterischer und kommunikationstechnischer Kenntnisse steht im Mittelpunkt der Ausbildung. Auf der Grundlage dieser fachlichen Fähigkeiten wird in besonderem Maße Organisationsgeschick der Teilnehmer vorausgesetzt, um den Anforderungen vielschichtiger Produktplanung und kundenorientierter Dienstleistungen zu genügen.

Der Medienassistent ist ein „Allrounder“ und sollte in der Lage sein, Medienprodukte (Anzeigen, Videospots, Broschüren, Briefbogen …) zu erstellen, zu bearbeiten und zu einem Komplettangebot zusammenzufassen. Über die fachliche Kompetenz hinaus muss er zur Umsetzung dieser Aufgaben kommunikations- und teamfähig sein.

Weitere Qualifikationen und notwendige Spezialisierung erlangt er nach dem Schulabschluss „by training on the job“, durch den Einstieg in einen der neuen Ausbildungsberufe oder durch Weiterbildung an einer Fachhochschule.

FÜR INTERESSIERTE AN DEN BEREICHEN

  • Klassische Mediaunternehmen des Print-, Video- und Audiobereichs
  • Werbewirtschaft
  • Werbeagenturen und werbende Unternehmen (insbesondere Handel und Finanzdienstleister)
  • Anbieter von Online-Diensten
  • Medienrecherche
  • Verwaltung von Netzwerken

Der weiter zunehmenden Entwicklung und Komplexität der Medienindustrie entsprechend gibt es keinen im herkömmlichen Sinne fest umrissenen Arbeitsmarkt.

AUFNAHMEVORAUSSETZUNG

Die Aufnahmevoraussetzung für den Besuch der höheren Bildungsgänge ist der qualifizierte Sekundarabschluss I.

Das Halbjahreszeugnis der 10. Klassenstufe ist aufnahmerelevant. Es muss den Anforderungen der Schule bezüglich Notendurchschnitt, Gesamtnotenbild, Kopfnoten und Fehlzeiten entsprechen.

Das Abschlusszeugnis ist nach Erhalt vorzulegen.

Bewerber für die Fachrichtung Mediengestaltung und Medienmanagement sollten über gute sprachliche und gestalterische Fähigkeiten verfügen, ein gewisses Organisationstalent besitzen und selbstständiges Lernen gewohnt sein. Außerdem benötigen sie fundierte PC-Kenntnisse. Ein eigener PC ist empfehlenswert.

BEWERBUNGSVERFAHREN

Die vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Anmeldeunterlagen sind mit einer beglaubigten Kopie des Halbjahreszeugnisses der 10. Klassenstufe und einer kreativen Mappe (persönlich) im Sekretariat abzugeben bzw. einzureichen. Diese Mappe sollte einen möglichst vielseitigen Eindruck der Kreativität vermitteln und hauptsächlich aus Freihandzeichnungen bestehen.

Entsprechen Zeugnis und Mappe den Anforderungen, wird der Bewerber mit den Eltern zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen.

Ist das Gespräch erfolgreich verlaufen, findet ein eintägiger Eignungstest (Inhalt: Deutsch, Englisch, Mathematik, Datenverarbeitung, Kreativität) statt, nach dessen Auswertung die Schulleiterin zusammen mit dem Beratungsteam über die Aufnahme entscheidet.

STUNDENTAFEL

Pflichtfächer

  • Berufsbezogener Unterricht (K)
  • Deutsch/Kommunikation (K)
  • Englisch (K)
  • Mathematik (G)
  • Sozialkunde (G)
  • Religion/Ethik (G)
  • Sport (G)
  • Projektmanagement (G)

Wahlpflichtfächer

  • Kommunikation/Präsentation
  • Berufsbezogenes Fach
  • Physik

PRAXISBEZUG

PRAKTIKUM
Wichtiger Bestandteil der Ausbildung ist ein verpflichtendes achtwöchiges Praktikum vor und in den Sommerferien des 1. Schuljahres.

Die Schüler suchen eigenverantwortlich einen Praktikumsplatz. Während des Praktikums werden sie von unseren Kollegen betreut. Durch das Praktikum gewinnen die Schüler praktische Erfahrungen in Verbindung mit ihrer schulischen Ausbildung.

Wird die Fachhochschulreife angestrebt, kann die Praktikumszeit von 8 Wochen – sofern das Praktikum einschlägig erfolgt – auf das sechsmonatige Praktikum zur Anerkennung der Fachhochschulreife angerechnet werden.

BETRIEBSBESICHTIGUNGEN
Der Praxisbezug wird darüber hinaus durch Besichtigungen medienrelevanter Betriebe vertieft.

Pro Schuljahr werden mindestens zwei Betriebe besucht.

PROJEKTARBEITEN
Damit sich auch der Unterricht verstärkt an der Praxis orientiert, soll jeder Schüler während der Ausbildung an mindestens einem externen Projekt teilnehmen.

Diese Projekte werden von den entsprechenden Fachlehrern begleitet.

ABSCHLUSS „STAATLICH GEPRÜFTE/R ASSISTENT/IN“

Die zweijährige Ausbildung endet mit einer Abschlussprüfung. Sie umfasst

Projektarbeit (Dokumentation/Präsentation/Kolloquium) im Fach

  • Berufsbezogener Unterricht und

Schriftliche Prüfungen in den Fächern

  • Berufsbezogener Unterricht
  • Deutsch

Wenn die Endnoten nicht eindeutig festgelegt werden können, ist eine ergänzende mündliche Prüfung vorgesehen.

Der erfolgreiche Absolvent erhält ein Abschlusszeugnis, das ihn dazu berechtigt, die Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Mediengestaltung und Medienmanagement“ zu führen.

ABSCHLUSS FACHHOCHSCHULREIFE

Die höhere Berufsfachschule führt aufbauend auf dem qualifizierten Sekundarabschluss I sowohl zum Abschluss eines staatlich geprüften Assistenten als auch zum schulischen Teil der Fachhochschulreife – sofern die Fachhochschulreifeprüfung abgelegt wird.

Aber auch ohne Fachhochschulreifeprüfung besteht noch die Möglichkeit, die Fachhochschulreife nachträglich im Rahmen der dualen Berufsoberschule (in Teilzeit) zu erwerben.

FACHHOCHSCHULREIFE IM RAHMEN DER HÖHEREN BERUFSFACHSCHULE

Der berufsübergreifende Unterricht in der höheren Berufsfachschule findet in den Fächern Deutsch/Kommunikation, Englisch, Mathematik und Sozialkunde grundsätzlich auf Fachhochschulreifeniveau statt. Um neben der Assistentenprüfung auch die Fachhochschulreifeprüfung ablegen zu können, muss im zweiten Jahr zusätzlich das Wahlpflichtfach Physik belegt werden.

Zusätzlich zum Unterricht der höheren Berufsfachschule besteht die Möglichkeit eines zusatzqualifizierenden Unterrichts im Fach Französisch (2. Fremdsprache), falls später in der Berufsoberschule II die allgemeine Fochschulreife angestrebt wird.

Die Fachhochschulreifeprüfung umfasst schriftliche Prüfungen in den Fächern Deutsch/Kommunikation, Englisch und Mathematik. Die mündliche Prüfung kann sich auf die schriftlichen Prüfungsfächer sowie Sozialkunde und Physik erstrecken.

Der erfolgreiche Absolvent der Abschlussprüfung des zweijährigen höheren Bildungsganges und der Fachhochschulreifeprüfungen erhält bis zum Nachweis der fachpraktischen Voraussetzungen ein "Zeugnis über den schulischen Teil der Fachhochschulreife".

Das Zeugnis der Fachhochschulreife erhält, wer die Fachhochschulreifeprüfung bestanden hat und ein Zeugnis über den erfolgreichen Abschluss
1. der zweijährigen höheren Berufsfachschule und
a) ein Praktikumszeugnis über ein einschlägiges mindestens halbjähriges Praktikum (Anrechnung einschlägiger vor, während und nach der höheren Berufsfachschule absolvierter Praktika möglich!)
oder
b) ein Arbeitszeugnis einer mindestens zweijährigen einschlägigen Berufstätigkeit
oder
2. einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung oder einer gleichwertig geregelten Berufsausbildung
oder
3. einer sonstigen bundesrechtlich geregelten mindestens zweijährigen Berufsausbildung
oder
4. einer mindestens der Laufbahn des mittleren Dienstes gleichwertigen Ausbildung in einem Beamtenverhältnis
besitzt.

FACHHOCHSCHULREIFE IM ANSCHLUSS AN DIE HÖHERE BERUFSFACHSCHULE

Schüler, die zwar die Assistentenprüfung der höheren Berufsfachschule ablegen, nicht aber die Fachhochschulreifeprüfung, erhalten zusätzlich zum Assistentenzeugnis einen Qualifizierungspass, der die Leistungen im Fachhochschulreifeunterricht (Deutsch/Kommunikation, Englisch, Mathematik, Sozialkunde und – falls besucht – Physik) mit Note dokumentiert.

Soll die Fachhochschulreifeprüfung zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden, darf der Zeitraum zwischen Zertifizierung der Leistung im Qualifizierungspass und Anmeldung zur Fachhochschulreifeprüfung 5 Jahre nicht überschreiten.

Wurden nicht alle Leistungen erbracht, die zur Teilnahme an der Fachhochschulreifeprüfung notwendig sind (z. B. wurde statt des Wahlpflichtfaches Physik ein anderes Wahlpflichtfach gewählt), können diese Leistungen nach dem Besuch der höheren Berufsfachschule in der dualen Berufsoberschule nachgewiesen werden.

Abschluss
FACHHOCHSCHULREIFE (allgemein oder fachgebunden) i
Förderungsart
BAföG (Schüler) i

Termine

Für dieses Angebot ist momentan eine Zeit bzw. Ort bekannt:

ZeitenDauerArtPreisOrtBemerkungen
06.08.18 - 03.07.20 Beginnt jährlich k. A.
Mo. und Fr.
4800 €
Mainzer Straße 50
56068 Koblenz

Zielsicher planen!

Mit unserer Standortbestimmung können Sie schrittweise alle Punkte zusammenstellen, die für Ihre zielsichere Planung wichtig sind.

Zur Standortbestimmung

Öffentliche Förderprogramme

Die Teilnahme an Weiterbildung kann durch öffentliche Förderprogramme und gesetzliche Regelungen unterstützt werden.

Regelungen und Programme

Für Unternehmen

Die berufliche und betriebliche Weiterbildung stellt eine wichtige Säule der Fachkräftesicherung in Rheinland-Pfalz dar.

Mehr erfahren

Über uns

Das Weiterbildungsportal Rheinland-Pfalz ist ein Angebot des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz und des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz.

Mehr erfahren