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Vorbereitungslehrgang auf die (neue) Ausbildereignungsprüfung AdA / AEVO

Inhalt

Welche Inhalte werden im Fernlehrgang vermittelt?

Die berufs- und arbeitspädagogische Eignung umfasst die Qualifikation zum selbstständigen Planen, Durchführen und Kontrollieren in den nachfolgenden 4 Handlungsfeldern:

1. Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen: Dieses Handlungsfeld umfasst die berufs- und arbeitspädagogische Eignung, Ausbildungsvoraussetzungen zu prüfen und Ausbildung zu planen.

2. Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken: Das Handlungsfeld "Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken" umfasst die berufs- und arbeitspädagogische Eignung, die Ausbildung unter Berücksichtigung organisatorischer sowie rechtlicher Aspekte vorzubereiten.

3. Ausbildung durchführen: Das Handlungsfeld "Ausbildung durchführen" umfasst die berufs- und arbeitspädagogische Eignung, selbstständiges Lernen in berufstypischen Arbeits- und Geschäftsprozessen handlungsorientiert zu fördern.

4. Ausbildung abschließen: Das Handlungsfeld "Ausbildung abschließen" umfasst die berufs- und arbeitspädagogische Eignung, die Ausbildung zu einem erfolgreichen Abschluss zu führen und Perspektiven für die Weiterentwicklung aufzuzeigen.

Wie genau sieht die Prüfung aus?

Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil.

Der schriftliche Prüfungsteil dauert 180 Minuten und wird in Form von programmierten, bundeseinheitlichen Aufgaben (Multiple Choice) durchgeführt.

Der praktische Prüfungsteil besteht aus einer Präsentation einer Ausbildungseinheit #15 Minuten#, wobei Sie die freie Wahl des Themas haben, sowie einem anschließenden Prüfungsgespräch (15 Minuten).
Beim praktischen Teil sollen Sie mit Hilfe moderner Präsentationsmittel darlegen, dass Sie eine Ausbildungseinheit strukturiert sowie methodisch, didaktisch und arbeitspädagogisch korrekt vorbereiten, durchführen und nachbereiten können.

Unser Fernlehrgang:

Lehrgangsdauer: 6 Monate
Wöchtentlicher Lernaufwand: 5-7 Stunden
Lehrgangsbeginn: Jederzeit möglich
Präsenztage: 3 Tage insgesamt, die in 2 Blöcke aufgeteilt sind:
1 Block: Fr & Sa: Methodentraining & Unterweisungsplanung)
2 Block: Sa: Vorbereitung auf die praktische Ausbildereignungsprüfung (>findet erst nach der schriftlichen IHK Prüfung statt)
Schriftliche Prüfungstermine 2018 bei der IHK Kassel-Marburg: 06.März, 05.Juni, 02.Oktober, 04.Dezember
Die praktische Prüfung findet in der Regel 1-2 Wochen nach der schriftlichen Prüfung statt.

Wichtige Anmerkungen:

1. Es wird großer Wert auf praxisorientierte Übungen wie Rollenspiele, Fallbeispiele, Erstellen eigener Leittexte, Präsentationstechniken etc. gelegt. Nach dem Lehrgang sollen Sie nicht nur theoretisches Wissen erworben haben, sondern auch in der Lage sein, die neu erworbenen Kenntnisse praktisch anzuwenden.
2. Bitte keine Literatur vorab erwerben. Alles, was Sie benötigen, erhalten Sie bei Kursbeginn.
3. Nach der schriftlichen Prüfung treffen sich alle Kursteilnehmer nochmals, um ihre Unterweisungen/Präsentationen unter Prüfungsbedingungen inklusive Fachgespräch durchzuführen.
4. Unsere Erfolgsquote seit 2010 beträgt 99%. Daher geben wir Ihnen eine Geld-zurück-Garantie: Sie bestehen die schriftliche und praktische Prüfung, oder Sie erhalten Ihr Geld zurück - zu 100%

Förderung:

1. Eine Bildungsprämie in Höhe von 50% der Lehrgangskosten kann ebenfalls durch die Beantragung eines Prämiengutscheins gewährt werden, wenn Sie als Teilnehmer/-in die Voraussetzungen dafür erfüllen

Woran erkenne ich, ob ein Lehrgang gut oder schlecht ist? – Darauf sollten Sie achten!

Einige Tipps von uns dazu:

1. Achten Sie darauf, dass der Dozent praktische Erfahrungen als Ausbilder gesammelt hat, denn vieles, was in der Ausbildungspraxis wichtig ist, steht in keinem Lehrbuch!

2. Achten Sie darauf, dass der Dozent die theoretischen Ausbildungsmethoden auch praktisch beherrscht und mit Ihnen im Seminar trainiert. Die Tatsache, dass sehr viele Unterweisungen von Teilnehmern in den IHK Prüfungen planlos (!) nach der 4-Stufen-Methode durchgeführt werden, ist eine Katastrophe.

Grund: Die 4-Stufen-Methode (1.Stufe: Vorbereitung, 2.Stufe: Vormachen, 3.Stufe: Nachmachen, 4.Stufe: Üben) eignet sich hervorragend, um handwerkliche praktische Tätigkeiten zu erlernen (Beispiel: Bohren,Malen,Schweißen). Für “geistige/theoretische” Ausbildungsinhalte (Beispiele: Bestandteile eines Lieferscheins, Rechnung erstellen) ist die 4-Stufen-Methode total ungeeignet. Für kaufmännische Berufe eignen sich daher andere Methoden viel besser, zum Beispiel ein “Lehrgespräch” (siehe unser You-Tube Video dazu) oder eine “Leittextmethode”. Leider werden diese Methoden nur selten in Vorbereitungslehrgängen praxisnah vermittelt.

Beispiel: Wer in einer Ausbilderprüfung “das Ausfüllen eines Banküberweisungsträgers mit Hilfe der 4-Stufen-Methode” wählt, hat das Seminar leider umsonst besucht. Erklärung: Zum richtigen Ausfüllen eines Banküberweisungsträgers benötigen Sie ein theoretisches Wissen, z.B. die Bedeutung einer Bankleitzahl, die Bedeutung der eigenen Unterschrift etc. Um diese theoretischen Ausbildungsinhalte zu vermitteln, ist die 4-Stufen-Methode ungeeignet, da Sie dem Auszubildenden durch einen langweiligen Monolog mit Sicherheit kein Wissen erfolgreich vermitteln werden. Die Gefahr, dass Sie als Ausbilder den Auszubildenden in ein Wachkoma quatschen, ist groß. Besser wäre daher ein Lehrgespräch, bei dem Sie durch sogenannte W-Fragen (Wer?,Wieso?,Warum?…) den Auszubildenden zum aktiven Mitdenken und Mitschreiben seiner Gedanken aktivieren. Sie werden erstaunt sein, wie sehr die richtige Ausbildungsmethode zum Lernerfolg bei einem Auszubildenden beiträgt. Des Weiteren fördern gute und abwechslungsreiche Ausbildungsmethoden die Motivation Ihres Auszubildenden.

3. Ein guter Ausbilder muss am Ende eines Seminars beurteilen können, welche Methoden für die einzelnen Ausbildungsinhalte geeignet sind und wie er sie in der Praxis anwendet. Weiß der Ausbilder das nicht, ist er für den Beruf des Ausbilders ungeeignet!

4. Verlassen Sie sich nicht auf Zertifizierungen! Diese prüfen nämlich nicht, ob ein Dozent kompetent ist oder nicht. Die Fähigkeiten des Dozenten, ob dieser tatsächlich die Ausbildungsmethoden praktisch beherrscht, anwenden und Teilnehmern vermitteln kann, sind leider NICHT Bestandteil einer Zertifizierung. Somit ist der Aussagewert einer Zertifizierung gleich NULL!

5. Fragen Sie nach den Durchfallquoten! Gute Dozenten oder Lehrer sollten aufgrund ihrer Fähigkeiten grundsätzlich immer in der Lage sein, JEDEN Seminarteilnehmer erfolgreich durch die Prüfung zu begleiten. Die Erfolgsquote unserer Teilnehmer bei den Ausbildereignungsprüfungen liegt seit 2010 bei 99 %.

6. Fragen Sie nach Referenzen von ehemaligen Seminarteilnehmern. Hat der Anbieter keine Referenzen vorzuweisen, dann sollten Sie sehr misstrauisch sein!

7. Achten Sie auf kleine Seminargruppen bis maximal 15 Personen. Seminare, die mit 20 oder mehr Teilnehmern stattfinden, sollten Sie meiden, da der Dozent kaum Zeit finden wird, auf die Teilnehmer individuell einzugehen

Zertifikat
AdA-Schein (Ausbildung der Ausbilder, nach BBiG, AEVO vom 21.09.2009) i
Förderungsart
Bildungsprämie
gut ausbilden (Hessen) () i
Unterrichtsart
Fernunterricht i

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Das Weiterbildungsportal Rheinland-Pfalz ist ein Angebot des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz und des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz.

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